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Straße der Menschenrechte in Nürnberg von Dani Karavan 1993; 30 Säulen in 30 Sprachen
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Strafe muss sein – Der Gerechtigkeit zum Recht verhelfen

Vergangene Woche ist Anwar R. in Koblenz wegen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit, wegen Tötungen und Folter, wegen 27-fachen Mordes und vieler weiterer Straftaten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Studienleiter Dr. Jochen Wagner fragt in diesem Blogartikel: Wo fängt die Gewalt an? Was braucht es zur Bildung hin zum humanen Subjekt, “so dass unsere bipolare Natur zu Anstand, Empathie, Gerechtigkeit wie Zivilcourage, statt dem Tyrannen in den Arm zu fallen, erzogen wird?” Und wie kann Gerechtigkeit geschehen, wenn Ungerechtigkeiten nie ungeschehen gemacht werden können?

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Notwendigkeit und Chancen der Digitalisierung für ältere Menschen

Digitale Teilhabe ist zu einem unverzichtbaren Bestandteil unseres Lebens geworden. Doch nicht für alle ist das selbstverständlich. Besonders die “Digital Immigrants” – Menschen, die nicht mit digitalen Medien aufgewachsen sind – fühlen sich oft abgehängt. In ihrem Blogbeitrag schreibt Dr. Helga Pelizäus, Expertin für Alter(n) und Digitalisierung, warum der Zugang zur digitalen Welt für jede und jeden sichergestellt werden muss, ältere Menschen ihre Einstellung zur digitalen Technik kritisch überprüfen sollten – und was sie sich dabei von den “Silver Tekkies” abschauen können.

Lena Seelig, Jugendbotschafterin Evangelisch Akademie Tutzing (Foto: ma/eat archiv)
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Meine Verantwortung für unsere Welt

Die Fridays For Future-Bewegung gibt jungen Menschen Hoffnung – und Mut, sich ebenfalls für die Gesellschaft ins Zeug zu legen. Doch was bringt Jugendliche dazu, sich politisch zu engagieren? In diesem Blogbeitrag beschreibt Jugendbotschafterin Lena Seelig ihren „Erweckungsmoment“, ihre Motivation und Wege zu mehr Jugendengagement.

Fabian Scheidler (Foto: privat)
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Jenseits von Risiko und Resilienz: Gesellschaften und Biosphäre vor dem Kipppunkt

“Zuschauen ist keine Option”, meint Gastautor Fabian Scheidler. Der Berliner Publizist und Dramaturg ist Autor mehrerer Bücher, die sich mit den Wurzeln globaler Krisen beschäftigen. In diesem Text zeigt er Auswege aus der Gesellschafts- und Biosphärenkrise auf und erläutert, warum “destruktive Subventionen” abgeschafft werden müssen, weltweit alle entscheidenden Instanzen aufgefordert sind, gemeinsam zu agieren und warum es darüber hinaus neue rechtliche Rahmenbedingungen braucht.

Beate Hartmann, Evangelische Akademie Tutzing (ma/eat archiv)
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Respekt lernen in der Schule?

Der Begriff Respekt ist facettenreich, enthält unterschiedliche Konnotationen und Ambivalenzen. In der Alltagssprache wird er oft mit Gehorsam, Unterordnung oder Höflichkeit in Verbindung gebracht. Ganz anders klang das bei Aretha Franklin. Sie sang ein ganzes Lied über Respekt und wurde damit Ende der 1960er Jahre zu einer der Ikonen der afroamerikanischen Bürger:innenrechtsbewegung in den USA: “All I´m asking […] is for a little respect.” Damit weist sie exemplarisch auf einen zentralen Bedeutungsgehalt von Respekt hin, nämlich auf ein tief liegendes Verlangen und Bedürfnis nach Anerkennung und Rücksichtnahme – ein Verlangen, das universell, also allen Menschen eigen, ist und zu den menschlichen Grundbedürfnissen zählt.

Udo HAHN, Akademiedirektor
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Kinderrechte sind Menschenrechte

In seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung “Zum Sonntag” beschäftigt sich Akademiedirektor Udo Hahn mit dem Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November. Er plädiert dafür, Kinderrechte endlich auch im Grundgesetz zu verankern. Das würde nicht nur dafür sorgen, dass sie als besondere Bedürfnisse und Interessen registriert werden, sondern hätte auch demokratiestärkende Effekte.

Plakat auf der Klimastreik-Demo (Foto: Manuela Schneider / EKBO)
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Klimawandel – die Ausrichtung auf Wirtschaftswachstum kostet Freiheit und Glück

Die Wahlprogramme aller großen Parteien in Deutschland sind weit davon entfernt, das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Warum bieten sie keine realistischen Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels? Diese Frage beantwortet Studienleiterin Katharina Hirschbrunn in der aktuellen Ausgabe der Tutzinger Nachrichten unter der Rubrik “Wie ich es sehe”. Sie können den Text nun auch auf unserem Rotunde-Blog lesen.

Katharina Hirschbrunn im September 2021, Foto: Dorothea Grass, Evangelische Akademie Tutzing
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Transformative Bildung in Zeiten der Klimakatastrophe

Wie umgehen mit der Klimakatastrophe? Schnelles, effektives Handeln sowie sozial-ökologische Transformationsprozesse sind jetzt unumgänglich, wobei dem Bereich der Bildung – umfassend verstanden und neu gedacht – eine zentrale Rolle zukommt. In ihrem Statement für den AEEB-Newsletter (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung) formulierte Studienleiterin Katharina Hirschbrunn fünf Forderungen für eine transformative Bildung hin zu Klimaschutz, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit. Hier können Sie den Text nachlesen.

Christian Hagelüken (Foto: Umicore)
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Metalle nachhaltiger nutzen

Deutschland ist nicht “Recyclingweltmeister”, sondern bestenfalls “Sammelweltmeister”. Das meint Christian Hagelüken, der in einem Unternehmen für Materialtechnologie- und Recycling tätig ist. Er plädiert dafür, Rohstoffe zielgerichtet zu gebrauchen statt zu verbrauchen. Um eine Kreislaufwirtschaft zu implementieren, die über das reine Recycling herausgeht, benötige man eine Überarbeitung der Abfallgesetzgebung.

Stefan Mueller_Doohm
Elmer Spaargare Groningen
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Totgesagte leben länger

Vor 70 Jahren sind Theodor Adornos “Minima Moralia” erschienen. Stefan Müller-Doohm, Adorno-Student und heute Leiter der Forschungsstelle Intellektuellensoziologie und Gründer der Adorno-Forschungsstelle an der Universität Oldenburg, schreibt in diesem Blogbeitrag, dass Adornos “tagebuchartig zusammengetragene Aphorismen” auch heute wichtige “Spannungsfelder von Paradoxien” bieten.