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Jochen Wagner (dgr/eat archiv)
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Gewiss ist, dass nix gewiss, alles ungewiss ist

“Lisbonne est abîmée et l’on danse à Paris”, schrieb Voltaire 1756 in seinem “Poème sur le désastre de Lisbonne”. Es war seine Reaktion auf das Erdbeben, das im Jahr zuvor Lissabon erschüttert hatte. Studienleiter Dr. Jochen Wagner fragt sich angesichts Fußball-EM und Corona: Wie erlebt man Ungewissheit? Was macht ein Spieler, was ein Kranker?

Joachim Görtz (BPA)
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“Geld muss stimmen, aber ohne Gesundheit ist alles nichts”

Die Lage in der Pflege ist prekär: Der Bedarf an Pflegepersonal steigt beständig an, auch weil die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Wie ist dieses Dilemma lösbar, das insbesondere die Altenpflege betrifft? Joachim Görtz, Leiter der Landesgeschäftsstelle Bayern des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. meint: “Es ist ein Irrglaube, dass Fachkräftesicherung allein aufgrund steigender Löhne und Gehälter gelingt.” Warum, schreibt er in diesem Gastbeitrag.

Manfred Walter (Foto: Caroline Pühl)
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Gefühle für Gleichwertigkeit

Heimat ist eine Herzenssache. Deshalb ist die Frage gleichwertiger Lebensverhältnisse auch eine Aufgabe emotionaler Intelligenz. Von der Landjugend lässt sich lernen, wie das geht, findet der Sozial- und Heimatpädagoge Manfred Walter.

Udo Hahn legt zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl in der Münchner Orleansstraße Blumen nieder. (holzmann/eat archiv)
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Sophie Scholl und Hildegard Hamm-Brücher – zum 100. Geburtstag

Hildegard Hamm-Brücher gehörte in München zum Freundeskreis der Geschwister Scholl. Deren Ermordung verstand sie als Berufung, Politikerin zu werden. Über die besondere Verbindung von zwei Idealistinnen.

Anika Ullmann
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Die Leerstelle, die zum Raum für Aktivismus wird

Schule und Digitalisierung – wie schleppend dieser Prozess vorangeht, ist in einem Jahr Corona-Pandemie überdeutlich geworden. Auch in der Jugendliteratur spiegeln sich diese Spannungen wider. Die Literaturwissenschaftlerin Anika Ullmann zeichnet sie in ihrem Gastbeitrag nach.

Udo Hahn, Haist eat archiv
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Außerschulische Bildung stärken

“Bildung geschieht nicht nur in der Schule, sondern auch – und auf die Spanne eines ganzen Lebens bezogen – weithin außerhalb, lebenslang, lebensbegleitend. Im Fokus der Politik steht außerschulische Bildung aber gerade nicht.” In seinem Gastkommentar für die Bayern 2-Sendung “Zum Sonntag” fordert Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, die Politik zum zügigen Handeln auf, um die “psychosozialen Folgen der Pandemie zu lindern und zu überwinden”.

OKR Christian Kopp, (Quelle: MCK/ELKB)
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Frühlings-Romantik

Der April beginnt in diesem Jahr mit Ostern. Das Fest der Feste für alle Christinnen und Christen erzählt sowohl von Abgründen als auch von Hoffnung, von Unmenschlichem und Menschlichem. In seinem Gastbeitrag schreibt Christian Kopp, Regionalbischof im Kirchenkreis München, von den Herausforderungen, die in diesem Monat auf uns warten, wie wir ihnen begegnen können – und was ein Schmetterling damit zu tun haben könnte.

Dr. Ronny Jahn (Bild: Monika Keiler)
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Lob des Erwachsenseins

Der Soziologe, Organisationsberater und Supervisor (DGSv) Ronny Jahn fordert: “Mehr Diskurs – weniger Utopie”. Keinesfalls möchte er das als “Aufgalopp einer im Kern konservativen Diffamierung gesellschaftlichen Aufbruchs” interpretiert haben. Vielmehr geht es ihm um zwei Fragen: die nach den gesellschaftlichen Herausforderungen sowie die nach Funktionalitäten und Dysfunktionalitäten.

Martin Waßink (eat archiv)
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Wie vermeiden wir ungleiche Lebensverhältnisse in Stadt und Land?

Studienleiter Martin Waßink fände es gerecht, “wenn die grundlegenden Lebensbedingungen nicht an der Größe des Ortes hängen.” So selbstverständlich dieser Wunsch erscheint – so schwierig scheint er sich verwirklichen zu lassen. Die Politik hat in der jüngsten Vergangenheit diesem Thema auf mehreren Ebenen verstärkt Gewicht gegeben. Jedoch: Ohne den Schub zivilgesellschaftlicher Kräfte wird es nicht gehen.

Wir träumen Paradies und handeln Fabrik
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Wir träumen Paradies und handeln Fabrik

Vor 100 Jahren erwarb der Philosoph Walter Benjamin den “Angelus Novus” von Paul Klee, den dieser im Jahr 1920 geschaffen hatte. In seinen “Thesen über den Begriff der Geschichte” setzt Benjamin dem Angelus Novus ein Denkmal. Studienleiter Dr. Jochen Wagner schreibt in diesem Beitrag, was es mit diesem und anderen Engelsbildern auf sich hat. .