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Stella Imo, Bildnachweis: Matthias Imo
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Die Welt steht still, die Jugend engagiert sich virtuell

Reisen, streamen, demonstrieren, mitreden: Noch nie war der Aktionsradius der jungen Generation so groß wie heute. Wie fühlt es sich aber für engagierte junge Menschen an, wenn das öffentliche Leben auf einmal stillsteht? Stella Imo (17) ist Schülerin und im Mentoringprogramm des „Zukunfts-Labs“ im Jungen Forum der Evangelischen Akademie Tutzing. Hier erzählt sie, wie es ihr geht und wie sie sich nun auf digitalem Wege engagiert.

Kirsten Schrick, Foto: Janine Guldener
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Aus vollem Herzen – wenn Frauen stiften

Dr. Kirsten Schrick hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mittelschülerinnen und Mittelschülern dabei zu helfen, ihre Potenziale zu entfalten. Mit anderen Stifterinnen hat sie vor fünf Jahren in Tutzing das Münchener Stifterinnen Netzwerk gegründet. In einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing schreibt sie, warum sie tut, was sie tut – und wodurch sich weibliche Stifterinnen auszeichnen.

Franz Ruland, Foto: privat
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Voraussetzungen einer nachhaltigen Rentenpolitik

Die Rentenpolitik steht vor schwierigen Entscheidungen – und zwar nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklungen. Franz Ruland, früherer Geschäftsführer des Verbands Deutscher Rentenversicherungsträger fordert eine langfristige Strategie für eine nachhaltig ausgerichtete Politik. Die gegenwärtigen Pläne für eine „Grundrente“ bezeichnet Ruland als „unverantwortlich“ und „parteipolitischen Missbrauch“.

Bild: Johano Strasser während einer Tagung an der Evangelischen Akademie Tutzing. (Foto: haist/eat archiv)
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Demokratie gibt es nicht umsonst

Weil die Demokratie heute nicht genügend rechtliche und soziale Sicherheit bietet, kann sich die völkische Rechte als „Schutzmacht der Mühseligen und Beladenen aufspielen“, schreibt der Politologe und Autor Johano Strasser. Er sieht Europa in der Pflicht, für Chancengleichheit unter den Menschen zu sorgen und rät, Karl Popper zu lesen.

Julian Zuber
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Digitalisierung braucht Philosophie

Digitalisierung ist ein bisschen wie Fußball: Alle reden darüber, alle sind auf Abruf und umgehend mit Expertise ausgestattet, aber so richtig Ahnung davon haben wenige. Das meint der Aktivist und Politikberater Julian Zuber. Und er fügt noch etwas hinzu: Mit der Philosophie verhalte es sich ähnlich. Es sei an der Zeit, das zu ändern. Wer den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wolle, müsse Fragen der politischen Philosophie klären und „auf Vorrat“ denken.

Wolfgang Thierse, Politischer Club, Foto: Haist/eat archiv
Himmel & Erde

Demokratie stärken!

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sieht dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer die errungene Demokratie als nicht mehr selbstverständlich an. „Es ist die Stunde der Populisten, der großen und kleinen Vereinfacher und Schuldzuweiser“, schreibt er und fordert die Verteidigung von Freiheit und Demokratie.

Vincent-Immanuel Herr, Foto: Anna-Zoë Herr
Urbanes

Zehn Ideen für die europäische Jugend

Viel zu oft wird das Engagement der Jugend für Europa nur mit einem Lippenbekenntnis gewürdigt, sagt der Aktivist Vincent-Immanuel Herr. Auf der Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) in Brüssel stellte er im September vor internationalem Publikum einen „Action Plan“ vor, um die Jugend in Europa zu fördern. Erstmals sind hier seine Thesen komplett dokumentiert.

Kathrin Röggla (Bild: Andreas Schmidt)
Urbanes

Spaltpilz

Die Schriftstellerin Kathrin Röggla warnt vor einer zunehmenden Begrenzung der künstlerischen Freiheit. Auf den Podien vieler Kulturinstitutionen werde momentan das Thema Zensur und Freiheit verhandelt. Hintergrund sei eine Freiheitsrhetorik, die vor allem von Rechtspopulisten bedient werde.

Michael Busch, Copyright Stefan Gregor
Digitale Welten

Von Lügen, Bildung und Medienkompetenz

Michael Busch, Vorsitzender des schreibt in einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing über den Zusammenhang von Lügen, Bildung und Medienkompetenz – und was das für den Journalismus bedeutet.

Thomas Röbke
Himmel & Erde

Was trägt Kirche zur Zivilgesellschaft bei?

Es hat sich im Bürgerschaftlichen Engagement und der Zivilgesellschaft in den letzten Jahren viel verändert. Man mag das daran ersehen: Wenn der Staat etwa ein Gesetzesvorhaben in den 1950er und 60er Jahren an die Zivilgesellschaft adressieren wollte, dann gab es eben die beiden großen Kirchen, […]