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Simone Fleischmann, Präsidentin BLLV (Foto: ma/eat archiv)
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Aus Gelerntem lernen

In Bayern beginnt bald das neue Schuljahr – nach einem, das von Corona durcheinander gewirbelt wurde und Fragen aufwarf, die zwar schon länger gestellt werden, aber umso dringender beantwortet werden müssen. Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbands (BLLV), wirbt in ihrem Gastbeitrag für unseren Rotunde-Blog für einen ehrlichen Aufbruch im Schulwesen.

Immanuel Benz (Foto: eat archiv)
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Jugendbilder und Jugendpolitik in Zeiten von Corona

Die Perspektiven junger Menschen kommen auch in Zeiten von Corona zu kurz. In der öffentlichen Debatte werden häufig pauschale Bilder über „diese“ Jugend transportiert oder Konflikte zwischen den Generationen konstruiert. Eine eigenständige Jugendpolitik bietet hingegen einen realitätsbezogenen Blick auf die Lebenslagen junger Menschen und stellt deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Ein Beitrag von Immanuel Benz

Edgar Grande
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Die Zivilgesellschaft in der Corona-Krise

Notsituationen und Krisen fordern nicht nur den Staat, sie lassen auch Hilfsbereitschaft und Solidarität wachsen. So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Ob die Corona-Krise der Zivilgesellschaft zu einem Aktivierungsschub verhelfen wird und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vielleicht sogar stärken wird, ist allerdings fraglich, meint der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Edgar Grande in diesem Beitrag.

Hildegard Kronawitter, Weiße Rose Stiftung
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Ein Gewaltsystem – bis zum Untergang

Das Erinnern an das „Menschheitsdesaster“, den von den Deutschen ausgelösten Zweiten Weltkrieg, und das dramatische Geschehen, das dem Kriegsende vor 75 Jahren vorausging, darf in der Corona-Krise nicht in den Hintergrund geraten, schreibt Hildegard Kronawitter, Erste Vorsitzende der Weiße Rose Stiftung.

Studienleiterin Dr. Ulrike Haerendel
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Wie gerecht ist der Generationenvertrag noch?

Die Empfehlungen zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung sind enttäuschend, findet Studienleiterin Dr. Ulrike Haerendel. Den Trend zu einer schlechteren Rentenerwartung werden sie nicht aufhalten können. Nicht nur jetzt in der Corona-Krise gibt es zu den Rentenplänen der Bundesregierung allerdings kaum Resonanz in der Bevölkerung. Der sozialpolitische Diskurs bleibt auf die Fachkreise beschränkt. Dabei gäbe es einiges zu diskutieren.

Stella Imo, Bildnachweis: Matthias Imo
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Die Welt steht still, die Jugend engagiert sich virtuell

Reisen, streamen, demonstrieren, mitreden: Noch nie war der Aktionsradius der jungen Generation so groß wie heute. Wie fühlt es sich aber für engagierte junge Menschen an, wenn das öffentliche Leben auf einmal stillsteht? Stella Imo (17) ist Schülerin und im Mentoringprogramm des „Zukunfts-Labs“ im Jungen Forum der Evangelischen Akademie Tutzing. Hier erzählt sie, wie es ihr geht und wie sie sich nun auf digitalem Wege engagiert.

Kirsten Schrick, Foto: Janine Guldener
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Aus vollem Herzen – wenn Frauen stiften

Dr. Kirsten Schrick hat es sich zur Aufgabe gemacht, Mittelschülerinnen und Mittelschülern dabei zu helfen, ihre Potenziale zu entfalten. Mit anderen Stifterinnen hat sie vor fünf Jahren in Tutzing das Münchener Stifterinnen Netzwerk gegründet. In einem Gastbeitrag für die Evangelische Akademie Tutzing schreibt sie, warum sie tut, was sie tut – und wodurch sich weibliche Stifterinnen auszeichnen.

Franz Ruland, Foto: privat
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Voraussetzungen einer nachhaltigen Rentenpolitik

Die Rentenpolitik steht vor schwierigen Entscheidungen – und zwar nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklungen. Franz Ruland, früherer Geschäftsführer des Verbands Deutscher Rentenversicherungsträger fordert eine langfristige Strategie für eine nachhaltig ausgerichtete Politik. Die gegenwärtigen Pläne für eine „Grundrente“ bezeichnet Ruland als „unverantwortlich“ und „parteipolitischen Missbrauch“.

Bild: Johano Strasser während einer Tagung an der Evangelischen Akademie Tutzing. (Foto: haist/eat archiv)
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Demokratie gibt es nicht umsonst

Weil die Demokratie heute nicht genügend rechtliche und soziale Sicherheit bietet, kann sich die völkische Rechte als „Schutzmacht der Mühseligen und Beladenen aufspielen“, schreibt der Politologe und Autor Johano Strasser. Er sieht Europa in der Pflicht, für Chancengleichheit unter den Menschen zu sorgen und rät, Karl Popper zu lesen.

Julian Zuber
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Digitalisierung braucht Philosophie

Digitalisierung ist ein bisschen wie Fußball: Alle reden darüber, alle sind auf Abruf und umgehend mit Expertise ausgestattet, aber so richtig Ahnung davon haben wenige. Das meint der Aktivist und Politikberater Julian Zuber. Und er fügt noch etwas hinzu: Mit der Philosophie verhalte es sich ähnlich. Es sei an der Zeit, das zu ändern. Wer den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wolle, müsse Fragen der politischen Philosophie klären und „auf Vorrat“ denken.