Montag 21. August 2017

Kanzelreden

Die Kanzelreden wurden im Jahr 1997 von Akademiedirektor Dr. Friedemann Greiner und von Dr. Jürgen Kolbe, dem früheren Vorsitzenden des Freundeskreises der Akademie, aus der Taufe gehoben.

Kanzelreden sollen – im Gegensatz zur Predigt – Reden von Laien genannt werden, die von der Kanzel einer Kirche aus gehalten werden und sich so schon in Ort und Gestus von anderen Redeformen unterscheiden. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.

DIE KANZELREDE ZEIGT: DIE KIRCHE ÖFFNET SICH DER WELT.

So wie die kirchlichen Akademien in Tagungen und Seminaren nicht zuletzt aus dem Spannungsbogen von Gott und Welt Funken schlagen, setzt die Kanzelrede einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugute kommen.

Die Kanzelrede unserer Zeit findet ihr Thema in jedem ernsthaft diskutablen Feld unseres gegenwärtigen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Lebens. Als mediales Ereignis heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie gegen die zunehmende Indifferenz der üblichen TV-Talk-Runden die engagierte Darstellung einer Persönlichkeit stellen, die für ihre Sache einsteht.

Zu den Kanzelrednerinnen und -rednern gehörten u.a.:

- Heribert Prantl
- Joachim Gauck
- Gesine Schwan
- Horst Seehofer
- Johano Strasser
- Charlotte Knobloch
- Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2015/2016 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

Literaturstadt Berlin - Studienreise
1. - 5. September 2017

Berlin war und ist nicht nur Heimat vieler Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie Sitz zahlreicher Verlagshäuser und literarischer Institutionen. Berlin ist auch Inspiration und Gegenstand unzähliger  Geschichten und Bücher. Wir erkunden die Literaturstadt Berlin und lernen einige ihrer Akteure kennen – suchend, redend, lauschend und lesend.
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Jung - und politisch?
8. - 10. September 2017

Wie politisch ist „die“ Jugend? Was heißt politisch sein heute? Wie wirken hierbei Social Media und digitale Foren? Bilden Aussagen über so genannte Generationen „Praktikum, Y, Z“ die Wirklichkeit ab? Wie erlebt sich die Jugend selbst in ihrer Vielfalt? – Junge Menschen diskutieren diese Fragen in einem interaktiven Format.
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Der Atem der Erde - Antworten auf den Klimawandel
22. - 24. September 2017

Viele Menschen reagieren auf den Klimawandel mit Verdrängung und Resignation, andere mit Wut. Leben im Anthropozän – eine Überforderung? Was könnten Quellen für Mut, Zuversicht und Engagement sein? Die moderne Wissenschaft, religiöse und spirituelle Traditionen, die Kunst? Wo ist er spürbar, der „Atem der Zukunft“?
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Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.