Freitag 23. Juni 2017

Kanzelreden

Die Kanzelreden wurden im Jahr 1997 von Akademiedirektor Dr. Friedemann Greiner und von Dr. Jürgen Kolbe, dem früheren Vorsitzenden des Freundeskreises der Akademie, aus der Taufe gehoben.

Kanzelreden sollen – im Gegensatz zur Predigt – Reden von Laien genannt werden, die von der Kanzel einer Kirche aus gehalten werden und sich so schon in Ort und Gestus von anderen Redeformen unterscheiden. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.

DIE KANZELREDE ZEIGT: DIE KIRCHE ÖFFNET SICH DER WELT.

So wie die kirchlichen Akademien in Tagungen und Seminaren nicht zuletzt aus dem Spannungsbogen von Gott und Welt Funken schlagen, setzt die Kanzelrede einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugute kommen.

Die Kanzelrede unserer Zeit findet ihr Thema in jedem ernsthaft diskutablen Feld unseres gegenwärtigen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Lebens. Als mediales Ereignis heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie gegen die zunehmende Indifferenz der üblichen TV-Talk-Runden die engagierte Darstellung einer Persönlichkeit stellen, die für ihre Sache einsteht.

Zu den Kanzelrednerinnen und -rednern gehörten u.a.:

- Heribert Prantl
- Joachim Gauck
- Gesine Schwan
- Horst Seehofer
- Johano Strasser
- Charlotte Knobloch
- Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2015/2016 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

Gender - Vielfalt - Demokratie
23. - 24. Juni 2017

Bedrohungen durch Rassismus und Populismus
 
Politische Herausforderungen durch Zuwanderung, rechtslastige Strömungen und Anti-Genderismus rücken Frauenrechte und sexuelle Selbstbestimmung in den Fokus. Wird hier Geschlechtergleichheit als Lackmustest der Integration zweckentfremdet? Diff erenzierte Blicke auf die kontroverse und schwierige Verquickung von Migration, Flucht, Öff entlichkeit und  Geschlecht.
Tagung in Tutzing.
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Alle sind anders - Vielfalt im Betrieb
26. - 27. Juni 2017

Die Mitarbeitenden unterscheiden sich hinsichtlich Geschlecht und Alter, Herkunft und Kultur, Religion und Weltanschauung. Wie funktioniert das Miteinander trotz aller Differenz? Was sind die Erfolgsfaktoren, was sind die Hindernisse?

 

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Tutzinger Salon: Oskar Maria Graf - zum 50. Todestag!
28. Juni 2017

Der Historiker Andreas Heusler analysiert das Leben und Werk Grafs über Motive wie Heimat, Emigration und Politik, die helfen, diesem eigenwilligen Charakter näher zu kommen. Der Schauspieler Josef Brustmann, noch von Grafs Tochter Annemarie Koch auf diese Spur gebracht, hat einige der schönsten Gedichte vertont und wird mit Stimme und Zither Grafs wunderbare Kunst zu neuem Leben erwecken.
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Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.