Freitag 28. November 2014

Kanzelreden

Die Kanzelreden wurden im Jahr 1997 von Akademiedirektor Dr. Friedemann Greiner und von Dr. Jürgen Kolbe, dem früheren Vorsitzenden des Freundeskreises der Akademie, aus der Taufe gehoben.

Kanzelreden sollen – im Gegensatz zur Predigt – Reden von Laien genannt werden, die von der Kanzel einer Kirche aus gehalten werden und sich so schon in Ort und Gestus von anderen Redeformen unterscheiden. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.

DIE KANZELREDE ZEIGT: DIE KIRCHE ÖFFNET SICH DER WELT.

So wie die kirchlichen Akademien in Tagungen und Seminaren nicht zuletzt aus dem Spannungsbogen von Gott und Welt Funken schlagen, setzt die Kanzelrede einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugute kommen.

Die Kanzelrede unserer Zeit findet ihr Thema in jedem ernsthaft diskutablen Feld unseres gegenwärtigen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Lebens. Als mediales Ereignis heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie gegen die zunehmende Indifferenz der üblichen TV-Talk-Runden die engagierte Darstellung einer Persönlichkeit stellen, die für ihre Sache einsteht.

Zu den Kanzelrednerinnen und -rednern gehörten u.a.:

- Heribert Prantl
- Joachim Gauck
- Gesine Schwan
- Horst Seehofer
- Johano Strasser
- Charlotte Knobloch
- Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2014/2015 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

SPIEL-DIGITAL-ANALOG
28. - 30. November 2014

Spiel, Spiele, Spielen: Der „homo ludens“ braucht Räume, Zeiten, Anlässe. Die digitale Welt der Games erweitert den Raum ins Virtuelle. Eine Herausforderung für Spielkinder, Spielerwachsene und Menschen, die mit diesen zusammenarbeiten. Junges Forum

AUS DER SCHULE IN DEN BERUF (Die Tagung findet zu einem anderen Zeitpunkt statt)
1. Dezember 2014

Ein Weg mit Tücken. Durch eine bessere Vernetzung von Schulen und Unternehmen in der Region entstehen neue Ideen und Projekte für die Zukunft – für junge Menschen, mit jungen Menschen und allen, die sie auf dem Weg begleiten.
2. Dialogforum Schulewirtschaft

ZUKUNFT(S)LAND. LÄNDLICHE RÄUME ENTWICKELN, ORDNEN, GESTALTEN
3. - 4. Dezember 2014

Ländliche Räume haben Potenzial: für Energien der Zukunft, gute Ernährung, gutes Leben. Wenn sie nicht abgehängt, vergessen werden, da fern von prosperierenden Metropolen gelegen. Ländliche Räume gehen alle an, auch die Städter/innen.



Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.