Dienstag 28. Februar 2017

Kanzelreden

Die Kanzelreden wurden im Jahr 1997 von Akademiedirektor Dr. Friedemann Greiner und von Dr. Jürgen Kolbe, dem früheren Vorsitzenden des Freundeskreises der Akademie, aus der Taufe gehoben.

Kanzelreden sollen – im Gegensatz zur Predigt – Reden von Laien genannt werden, die von der Kanzel einer Kirche aus gehalten werden und sich so schon in Ort und Gestus von anderen Redeformen unterscheiden. Die besondere Ortschaft der Kirche zeigt den ethischen Umkreis und die theologische Dimension an, der sich der Kanzelredner verpflichtet oder zumindest nahe fühlt, so weit er sich auch von der formalen und inhaltlichen Bindung der Predigt entfernen mag.

DIE KANZELREDE ZEIGT: DIE KIRCHE ÖFFNET SICH DER WELT.

So wie die kirchlichen Akademien in Tagungen und Seminaren nicht zuletzt aus dem Spannungsbogen von Gott und Welt Funken schlagen, setzt die Kanzelrede einen kräftigen rhetorischen Einzelakzent. Dabei können ihr die deutliche Sprache und der Bekennermut der protestantischen Predigt-Tradition in besonderer Weise zugute kommen.

Die Kanzelrede unserer Zeit findet ihr Thema in jedem ernsthaft diskutablen Feld unseres gegenwärtigen geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Lebens. Als mediales Ereignis heben sich Kanzelreden schon deshalb vom Üblichen ab, weil sie gegen die zunehmende Indifferenz der üblichen TV-Talk-Runden die engagierte Darstellung einer Persönlichkeit stellen, die für ihre Sache einsteht.

Zu den Kanzelrednerinnen und -rednern gehörten u.a.:

- Heribert Prantl
- Joachim Gauck
- Gesine Schwan
- Horst Seehofer
- Johano Strasser
- Charlotte Knobloch
- Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2015/2016 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

Das Denkmal: Wem gehört es, wer bewahrt es?
3. - 5. März 2017

Es fließt viel öffentliches Geld in den Denkmalschutz. Dennoch werden für die Ortsidentität und -geschichte wichtige Denkmale abgerissen. Oder man lässt sie dem Verfall entgegen treiben. Was kann  die organisierte Zivilgesellschaft bzw. die interessierte Öffentlichkeit dagegen tun? Erfolgreiche Beispiele werden analysiert.
Tagung in Tutzing.
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Von der Flucht zur Bleibe
10. - 12. März 2017

Im Zelt, Lager oder Container finden Zufluchtsuchende keinen Anschluss an unseren Alltag. An seiner zivilisatorischen Kraft hat nur teil, wer im gewöhnlichen Leben mitleben kann. Eine Schlüsselposition kommt daher den Wohnungen zu. Welche Architektur befördert ein gemeinsam „gewohntes Leben“?
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Kanzelrede - mit Simone Fleischmann
12. März 2017

Kirche öffnet sich der Welt! Kanzelreden finden ihre Themen in jeder ernsthaften Auseinandersetzung mit dem geistigen, politischen, sozialen und kulturellen Leben.
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Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.