Monday 21. April 2014

Details

BARCAMP TUTZING 2012
Die Tagung wird verschoben



8. - 10.6.2012, Tagungsleitung: Judith Stumptner

Was ist ein Barcamp?

Blogs, Twitter und Webcasts wirken auf konventionelle Konferenzen zurück und brechen die herkömmlichen, hochorganisierten Formate.

In Seattle im Nordwesten der USA fand 1998 die weltweit erste Unkonferenz statt, im vergangenen Jahrfünft ist diese Veranstaltungsform zu einem globalen Phänomen geworden.

Eine Unkonferenz (auch Barcamp genannt) entwickelt sich ohne vorgängig festgelegtes Thema und ohne Trennung zwischen Publikum und Rednern. Ein Organisator übernimmt die Rahmenplanung, die einzelnen Inhalte werden von den Teilnehmern produziert. Themen und Verlauf der Gespräche ergeben sich von selbst - was allerdings einen wie auch immer gearteten Auswahlmechanismus erfordert, um zumindest eine gemeinsame Sprache zu finden. Die Teilnehmer kommen für gewöhnlich nicht mit fertigen Vorträgen, sondern mit Ideen, die sie in den gemeinsamen Sessions und beim Essen und Trinken im Plenum austauschen.
Honorare werden keine bezahlt, die Teilnahme ist kostenlos. Sponsoren finanzieren Infrastruktur und Verpflegung (Frühstück und Mittagessen). Nur für Übernachtungen muss extra gesorgt werden.

Das BarCamp in Tutzing

Im Mittelpunkt des ersten BarCamps in Tutzing steht das Thema „Ethik im Netz“. Themen der einzelnen Sessions können beispielsweise sein: Stalking und Mobbing im Internet, Vertrauen, Wahrheit und Verantwortung im Netz, Umgang mit Trollen, Wächterfunktion der Kirche im virtuellen Raum oder Fragen rund um Privatsphäre, Identität, die Trennung von beruflich und privat sowie das Thema Datenschutz im Netz.

Alle Interessierten sind willkommen, sich auf der Plattform http://bctutz.mixxt.de/ zu registrieren, mitzudiskutieren und die aktuellen Entwicklungen zu verfolgen.

Judith Stumptner, Evangelische Akademie Tutzing
Udo Hahn, Evangelische Akademie Tutzing
Tom Noeding, evangelisch.de
Melanie Huber, evangelisch.de

 

 

 

 

 

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2013/2014 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

BEKENNENDE KIRCHE UND UNRECHTSSTAAT
25. - 27. April 2014

80 Jahre nach der Ulmer Erklärung und der bekannteren Barmer Theologischen Erklärung fragen wir nach den politischen Folgen kirchlicher Opposition oder Anpassung. Besonders im Blick ist die bayerische Landeskirche. Welche Wirkung hatte die Bekennende Kirche in der Diktatur, wie sehen wir sie heute?



GRAUZONEN? STREET ART & GRAFFITI
2. - 4. Mai 2014

Street Art und Graffiti – Begriffe zwischen Kunst und Kommerz, Vandalismus und Aktivismus, Lifestyle, Marketing und öffentlicher Protestkultur. Ein Streifzug von den ersten Höhlenzeichnungen über die politischen, juristischen und ästhetischen Dimensionen hin zur Praxis mit Sprühdose, Paste-Up und Schablone.



MUSS KIRCHE ÄSTHETISCH SEIN?
In Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern
9. - 10. Mai 2014

Kunst und Fragen der Ästhetik sind für die evangelische und die katholische Kirche in gleicherweise wichtig. Allerdings: auf unterschiedliche Weise. Denn liturgische Traditionen sind da maßgebend, die Wertschätzung von Bild oder Musik als auch das Verständnis sakraler Räume. Welches künstlerische Erbe wollen die beiden christlichen Kirchen auf welche Weise fortführen?




Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.