Samstag 20. Dezember 2014

Aktuelles

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, plädierte in der „Kanzelrede“ der Evangelischen Akademie Tutzing für eine aktive Erinnerungskultur in der Gesellschaft. Dabei zitierte den unlängst verstorbenen Schriftsteller Siegfried Lenz mit den Worten „Vergangenheit hört nicht auf. Sie prüft uns in der Gegenwart“ und beschrieb anschließend die Wunden auf ihrer Seele im Gedenkjahr 2014 – einhundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, 76 Jahre nach der Reichspogromnacht und 25 Jahre nach dem Fall der Mauer. Der neue, alte Judenhass sei 2014 wieder da. Und jüdische Mitbürger seien wieder beschimpft, bedroht, ausgegrenzt und angegriffen worden. „Wo ist die Mehrheitsgesellschaft, die uns jüdische Mitbürger schützt? Warum bleibt die überwältigende Mehrheit so unsichtbar?“, fragte die die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland in der Erlöserkirche in München-Schwabing und ergänzte: „Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, die von Zivilcourage redet, aber wenn es darauf ankommt, den Kopf in den Sand steckt.“

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Brigitte Grande M.A., 1. Vorsitzende des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing

Der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Tutzing hat die Neubildung seiner Gremien abgeschlossen. Die Kulturmanagerin Brigitte Grande M.A. (Tutzing) war im Herbst zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt worden und hat Prof. Dr. Hans-Joachim König (Ingolstadt) in dieser Funktion abgelöst, der nicht mehr kandidierte. Auch der Konvent, der zwischen den Mitgliederversammlungen die Geschäfte führt, wurde neu gewählt. Bestätigt wurden im Amt Beate Franz (Hof/Saale), Hildegard Gollner (Bayreuth), Dr. Bernd Matthes (Kulmbach), Gerd F. Thomae (Kaufbeuren) und Dr. Thomas Vogtherr (Ansbach), die jeweils einen der insgesamt 21 örtlichen Freundeskreise in ganz Bayern mit rund 1.500 Mitgliedern leiten. Neu gewählt wurde Constanze Angerer (München). Im Rahmen der Leitertagung der Freundeskreise wurden satzungsgemäß gewählt: Dr. Karin Bergmann (München), Prof. Renate Lanius (Herrsching) und Friedrich Wörlen (Nördlingen) – alle drei leiten ebenfalls örtliche Freundeskreise.

Um den 14-köpfigen Konvent zu komplettieren, wurden jetzt Dr. Ute Eiling-Hütig (Tutzing), Mitglied des Bayerischen Landtags, berufen sowie Kirchenrat Gerhard Gohlke (Schwandorf), langjähriger Schulbeauftragter im Kirchenkreis Regensburg und ehemaliges Mitglied der Landessynode. Dem Gremium gehören auch der Direktor der Akademie, Udo Hahn, als 2. Vorsitzender des Freundeskreises an, sowie seine Stellvertreterin, Studienleiterin Dr. Ulrike Haerendel.


Erstmals in der Geschichte der 1947 gegründeten Evangelischen Akademie Tutzing übernimmt am 1. Mai 2015 eine Frau das Amt der Verwaltungsleiterin:
Der Landeskirchenrat hat die Dipl.-Kffr. Univ. Annette Findeiß (36) zur Nachfolgerin von Martin Kurz berufen, der Ende April nach 33 Jahren Dienst in dieser Funktion in den Ruhestand tritt. Frau Findeiß ist Prokuristin und Kaufmännische Leiterin zweier inhabergeführter Küchenstudios in Hof und in Küps. Sie studierte Betriebswirtschaftslehre in Bamberg und Clermont Ferrand (Frankreich) mit den Schwerpunkten Personalwirtschaft und Organisation, Logistik sowie Marketing und ist u. a. auch staatlich geprüfte Hauswirtschafterin.

 


Josef Schmid (l.), 2. Bürgermeister der Stadt München, und Pfarrer Frank Kittelberger (r.) © Nagy

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Pfr. Frank Kittelberger

Pfarrer Frank Kittelberger (60), Studienleiter für Ethik in Medizin und Gesundheitswesen, Pastoralpsychologie und Spiritual Care an der Evangelischen Akademie Tutzing, ist mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt worden. Die Auszeichnung nahm am 12. Dezember im Rathaus der Stadt München der 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt, Josef Schmid, vor. Die Ehrung hatte Bundespräsident Joachim Gauck mit Urkunde vom 23. September 2014 ausgesprochen.

Mehr dazu finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.


Gerade wurde der Evangelischen Akademie Tutzing offiziell die Plakette der EMASplus-Zertifizierung überreicht. Gleichzeitig wurden von den Mitarbeitenden Überlegungen zur weiteren Umsetzung der bereits begonnenen und geplanten Maßnahmen und Ziele angestellt.

EMASplus (EMAS = Eco-Management and Audit Scheme) ist der anspruchsvollste europäische Nachhaltigkeitsstandard. In Bayern ist die Evangelische Akademie Tutzing die zweite Bildungseinrichtung der Landeskirche, die diese Auszeichnung erhalten hat. 2013 wurde der Evangelischen Familientagungsstätte Sulzbürg diese Zertifizierung zuerkannt.

In den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales will die Akademie fortan eine Vorbildfunktion ausüben. Alle drei Bereiche „gleichberechtigt und gemeinsam zu denken, das heißt Zukunftsorientierung und gesellschaftliche Verantwortung. Hier mutig voranzugehen, Prozesse zu optimieren, alle Beteiligten zu motivieren und einzubinden, das passt hervorragend in die Philosophie der Akademie“, erklärte Direktor Udo Hahn.

Mehr Informationen zum Umweltmanagement-System der Akademie finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier.


Dirk von Gehlen, Moderator Udo Hahn, Jo Lendle und Stephan Goldmann (v.l.)


Das Internet mit seinen unbegrenzten publizistischen Möglichkeiten hat die Verlagsszene durcheinander gewirbelt. Sind Internet und das Publizieren im Netz der Tod der Verlage? Viele Anbieter von Inhalten im Internet stellen sich die Frage: Wie lässt sich damit Geld verdienen?

Dirk von Gehlen hat ein Crowdfunding-Projekt erfolgreich durchgeführt und konnte ausreichend Mittel einwerben, um ein Buchprojekt zu finanzieren. Jo Lendle, neuer Hanser-Chef, erweiterte das Portfolio des Unternehmens vor wenigen Wochen um einen Digitalverlag. Und Stephan Goldmann berät zusammen mit Partner Karsten Lohmeyer Kolleginnen und Kollegen darin, was sie tun müssen, um mit ihrer journalistischen Arbeit Käufer im Netz finden.

Im Münchner PresseClub sprachen Sie über ihre Erfahrungen und Einschätzungen auf dem Gebiet des digitalen Publizierens. Ein Bericht von Axel Schwanebeck finden Sie -> hier.


Prof. Dr. Andreas Voßkuhle

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts hält den Festvortrag

Zu Jahresbeginn lädt die Evangelische Akademie Tutzing traditionell die Führungsspitzen aus Staat und Gesellschaft in Bayern zu einem Neujahrsempfang ein. Am 22. Januar 2015 werden sich wieder etwa 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Kirche in Schloss Tutzing einfinden, um an diesem gesellschaftlichen Ereignis teilzunehmen.

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn, Akademiedirektor Udo Hahn, spricht Dr. Marcel Huber MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben ein Grußwort für die Bayerische Staatsregierung. Anschließend wird für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm das Grußwort entrichten. Den Festvortrag hält diesmal Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Sein Thema: „Solidarität als Rechtspflicht?“

Der Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing wird von ARD-alpha aufgezeichnet und in der Reihe „Denkzeit“ am Samstag, den 31.1.2015, um 22.30 Uhr gesendet.


Der frühere Bundespräsident Christian Wulff wurde im Rahmen eines Festaktes am 30. Oktober 2014 mit dem Toleranz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet. Die Laudatio hielt die Schriftstellerin und Publizistin Hilal Sezgin.

Den Toleranz-Preis in der Kategorie „Zivilcourage“ erhielt die Informatikerin Dr. Constanze Kurz, ehrenamtliche Sprecherin des Chaos Computer Clubs und FAZ-Kolumnistin. Bundesministerin a. D. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Tutzing, übernahm die Laudatio.

ARD-alpha sendet die Aufzeichnung des Festakts 

am 22. November 2014, um 22.30 Uhr  in der Sendereihe „denkzeit“.

Sendung verpasst? Kein Problem. Schauen Sie ->  hier.


Auf der weltpolitischen Agenda stehen nicht nur die Krisenherde Israel, Syrien und Ukraine, sondern eine darüber hinaus kaum zu überblickende Fülle. Die Probleme, die jeweils zu bewältigen sind, halten die Welt in Atem. Profunde Analysen bieten nüchterne, aber auch erschreckende Einblicke. Lösungsmöglichkeiten werden diskutiert, favorisiert - und scheitern dann doch immer wieder. Die Brisanz der aktuellen Konflikte liegt darin, dass sie immer weniger beherrschbar erscheinen.

Auf der Herbsttagung des Politischen Clubs wurde u.a. den Fragen nachgegangen, ob mit einer Zunahme von Kriegen zu rechnen ist, wo die besonnenen Kräfte sind und wie diese gestärkt werden können.

Einen Beitrag des Bayerischen Fernsehens mit Bundesminister a.D. Norbert Röttgen sehen Sie -> hier.
Ein Hörfunkinterview mit dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sendete BR2. Zum Nachhören klicken Sie -> hier.
Einen Beitrag des Rundschau-Magazins des BR sehen Sie -> hier.
Einen Bericht von Alexander Jungkunz in den Nürnberger Nachrichten erhalten Sie -> hier.

Impressionen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller warnte vor der dynamischen Bevölkerungsentwicklung: "Es wird Kriege ums Wasser geben. Die Nahrung wird knapp. Wir haben ein Gerechtigkeits- und Verteilungsproblem."
"In der deutschen Außenpolitik brauchen wir Realismus, keine Beschönigung. Und wir brauchen Ausdauer und Geduld bei unserem Handeln", erklärte Bundesminister a.D. Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag.
Botschafter a.D. Avi Primor, Vorsitzender der Israelischen Gesellschaft für Auswärtige Politik, betonte, dass die USA und die EU gebraucht würden, um "internationalen Druck für eine Zwei-Staaten-Lösung auszuüben."
Auch Johannes Gerster, Vorsitzender des Kuratoriums der Israelstiftung in Deutschland, sprach sich für eine Zwei-Staaten-Lösung aus, "etwas anderes funktioniert im Nahen Osten nicht."
Im Hinblick auf die Ukraine-Krise stellte der frühere Bundesaußenminister Klaus Kinkel fest: "Putin muss Angst haben vor der Isolation Russlands und vor der Kündigung des SWIFT-Abkommens."
"Bei der Ukraine-Krise hat der Westen sicherlich auch Fehler gemacht. Aber das rechtfertigt nicht den Völkerrechtsbruch durch Russland", gab Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, zu verstehen.
"freeze fire" - das sei ein Vorschlage der UNO, bei dem beide Seiten im Syrien-Konflikt die Waffen niederlegten, aber nicht abgäben, erklärte Jörg Armbruster, ehemaliger Leiter des ARD-Studios in Kairo.
Reinhard Bütikofer, Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei, hob hervor, dass die USA und Europa im Syrien-Konflikt keine Verantwortung übernommen hätten. "Der Westen war in Tagträumen gefangen".
"Von allen Terrororganisationen in der Welt steht ISIS an vorderster Stelle. Sie sind global aufgestellt, beanspruchen den Aufbau eines eigenen Staates mit eigener Währung", sagte der Außenpolitische Sprecher der Fraktion B90/Die Grünen, Omid Nouripour.
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Tobias Debiel stellte eine Zäsur im Jahr 2014 fest: "Wir haben jetzt einen militarisierten Islamismus mit Anspruch auf Eigenstaatlichkeit".


Auf dem Podium: Akademiedirektor Udo Hahn, Bernhard Sontheim, Babatunde Kai, Dr. Jürgen Micksch und Abt Dr. Johannes Eckert (v.l.)


Weltweit sind mehr als fünfzig Millionen Menschen auf der Flucht. So viele wie nie seit Ende des Zweiten Weltkrieges. Gewalt, Verfolgung oder die Vernichtung ihrer Lebensgrundlage sind die Ursachen. Der Krieg in Syrien lässt viele Menschen ihre Heimat verlassen, ebenso der Terror islamischer Fanatiker im Irak. Immer mehr Menschen fliehen – auch nach Deutschland. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erwartet bis Ende 2014 mehr als 200.000 Asylanträge insgesamt.

Am Donnerstag, den 13. November 2014, diskutierten in der Alten Bibliothek des Klosters Andechs zum Thema „Menschenrecht Asyl – Was können wir in Deutschland tun?“ Bernhard Sontheim, Bürgermeister von Feldafing, sowie Dr. Jürgen Micksch, Gründer und Ehrenvorsitzender des Netzwerks PRO ASYL, Vorstand des Interkulturellen Rates in Deutschland, und Babatunde Kai, der seit 2012 als Asylbewerber in Deutschland lebt und zur Zeit in Tutzing eine Ausbildung als Heizungsbauer absolviert.

Das Gespräch moderierten Dr. Johannes Eckert, Abt der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München und Andechs, und Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing.

Lesen Sie nachfolgend einen -> Bericht von Thomas Lochte.


Akademiedirektor Udo Hahn überreicht Charlotte Knobloch den "Tutzinger Löwen" als Würdigung für ihren Einsatz gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
In der traditionellen Kanzelrede mahnte Charlotte Knobloch, aus der Geschichte zu lernen.

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, ist am Sonntag, den 9. November 2014, mit dem „Tutzinger Löwen“ ausgezeichnet worden. Akademiedirektor Udo Hahn würdigte in seiner Begrüßungsansprache das Engagement Knoblochs mit den Worten: „Wir würdigen mit dieser Auszeichnung, verehrte Frau Dr. Knobloch, Ihr Engagement für eine jüdische Gegenwart und Zukunft in Deutschland, wir würdigen Ihren Maßstab setzenden Einsatz für Versöhnung sowie Ihr unbeugsames Eintreten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus. Und wir würdigen Ihre Unterstützung des jüdisch-christlichen Dialogs.“

In ihrer anschließenden Kanzelrede plädierte die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland für eine aktive Erinnerungskultur in der Gesellschaft. Knobloch zitierte den kürzlich verstorbenen Siegfried Lenz mit den Worten „Vergangenheit hört nicht auf. Sie prüft uns in der Gegenwart“ und beschrieb anschließend die Wunden auf ihrer Seele im Supergedenkjahr 2014 - einhundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, 76 Jahre nach der Reichspogromnacht und 25 Jahre nach dem Fall der Mauer. Der neue, alte Judenhass sei 2014 wieder da. „Israel brenne“ habe sie vielerorts gehört. Und jüdische Mitbürger seien wieder beschimpft, bedroht, ausgegrenzt und angegriffen worden. Laut Angaben der Bundesregierung hat sich der Antisemitismus in diesem Land im vergangenen Jahr fast verdoppelt. „Wo ist die Mehrheitsgesellschaft, die uns jüdische Mitbürger schützt? Warum bleibt die überwältigende Mehrheit so unsichtbar?“, fragte die Präsidentin der IKG das Publikum in der Erlöserkirche und ergänzte: „Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, die von Zivilcourage redet, aber wenn es darauf ankommt, den Kopf in den Sand steckt.“

An die jüngere Generation gewandt betonte Knobloch: „Ich wünsche mir, dass wir eine wehrhafte Bürgergesellschaft bilden. Und ich rufe heute wiederholt die jungen Menschen dazu auf, für Freiheit, Frieden und Demokratie zu kämpfen.“ Die Erkenntnisgeneration müsse den Stab der Geschichte an die Erlebnisgeneration weiterreichen. Und die Erkenntnisgeneration dürfe das „Nie wieder“ nicht vergessen, so Knobloch. Die Bundesrepublik Deutschland habe es in den letzten 65 Jahren weit gebracht, lobte die Präsidentin der IKG und rief den Zuhörerinnen und Zuhörern von der Kanzel aus zu: „Wache auf Deutschland. Was in den 65 Jahren erreicht wurde, müssen wir schützen und verteidigen, damit das schlimmste Verbrechen des 20. Jahrhunderts sich nicht wiederholt. Nie wieder.“

Kanzelrede verpasst? ARD-alpha überträgt die Kanzelrede von Charlotte Knobloch am 3. Januar 2015, um 22.30 Uhr in der Sendereihe „Denkzeit“.

Die Begrüßungsansprache von Akademiedirektor Udo Hahn erhalten Sie -> hier.
Die vollständige Rede von Dr. h.c. Charlotte Knobloch erhalten Sie -> hier.
Einen Fernsehbeitrag der BR-Rundschau erhalten Sie -> hier.



Lesen Sie mehr in der Chronik 2014

 



Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit im vergangenen Jahr entnehmen Sie bitte unserer Jahreschronik 2013.

ROTUNDE - Blog der Akademie

Auch im Bereich unseres neuen Blogs sind Sie herzlich eingeladen, das Geschehen an der Akademie aktiv mitzuverfolgen.

Wir freuen uns auf Beiträge, Kommentare und interessierte Fans!

Zu dem Blog gelangen Sie hier.

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2014/2015 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

"DU LIEBEN DEN DEUTSCHEN SPRACH?"
30. Dezember - 1. Januar 2015

Experimentelle Lyrik, Dada, Rap und Liedkunst – die sprachakrobatischen Grenzgänge des 20. Jahrhunderts – ein totaler Bruch mit lyrischer Konvention? Oder wichtiger Impuls für Vertonung und kreativ musikalische Auseinandersetzung mit Sprache? Im Schloss, am See – ein Jahreswechsel.



INNENANSICHTEN DEUTSCHLAND 1945
9. - 11. Januar 2015

Wie erlebten die Zeitgenossen die letzten Monate des Krieges, Kapitulation und Besatzung, die Konfrontation mit Scham und Schuld, die Erfahrung von Verlust und Not, aber auch neue Freiheiten? Stimmt die These von der Unfähigkeit zu trauern

LAW & ORDER, GESETZ & ORDNUNG
16. - 18. Januar 2015

Krimi wie Western spiegeln die Gesellschaft. Wie Räuber und Gendarm spielen sie Gut und Böse, Sex & Crime, Schuld und Sühne durch. Siegt die Gerechtigkeit? Metaphysik mit Zuschauer: Wie stellen Kino und TV absolute Fragen dar?


Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.