Sonntag 01. Februar 2015

Aktuelles

Soeben ist das „Jahresheft 2014“ des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing erschienen. Auf 64 Seiten wird darin über die vielgestaltige Arbeit der Freundeskreisler berichtet.

Das Jahresheft 2014 informiert über die zahlreichen Aktivitäten sowohl des Gesamtfreundeskreises, der örtlichen Freundeskreise in Bayern als auch der Akademie im vergangenen Jahr. In sehr unterschiedlichen Beiträgen spiegelt sich die gesamte Breite und Vielfalt der Veranstaltungen wieder, die hier nur in einer Auswahl nachzulesen sind.

Aufgelistet sind aber alle Veranstaltungen in 2014, von denen allein rund 160 Vorträge, Reisen und andere Veranstaltungsformate von den örtlichen Freundeskreisen bestritten wurden, die damit einen wesentlichen Beitrag leisten, den Geist der Evangelischen Akademie Tutzing in Bayern und darüber hinaus zu verbreiten.

Seit 66 Jahren begleitet der Freundeskreis als gemeinnütziger Verein die Arbeit der Evangelischen Akademie Tutzing. Mit etwa 1.500 Mitgliedern, die derzeit in 21 örtlichen Freundeskreisen bayernweit organisiert sind, unterstützt er Jahr für Jahr ideell, praktisch und finanziell die Ziele der Evangelischen Akademie Tutzing. 

Bezug über: Frau Eveline Kuthe, Geschäftsführerin des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing, Tel.: 08158 / 251 130, FAX: 08158 / 251 150, E-Mail: kuthe@ev-akademie-tutzing.de Vertreter der Medien erhalten auf Wunsch ein kostenloses Freiexemplar des Freundeskreis-Jahresheftes.


Regionalbischöfin Breit-Keßler unterzeichnete die Charta.
Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hatte in der Sterbehilfe-Debatte einen Ausbau der Palliativmedizin gefordert. Viel mehr sterbenskranken Menschen mit Suizid-Gedanken könnte so geholfen werden, sagte Müntefering am Freitagabend in der Evangelischen Akademie Tutzing. Der Bundestag will in diesem Jahr neue gesetzliche Regelungen zur Sterbehilfe beschließen. Dabei geht es vor allem um die ärztliche Suizidbeihilfe sowie ein mögliches Verbot organisierter Selbsttötung.

Am Rande der Tagung „Von der Hilfe zur Beihilfe – Sterbebegleitung im Kontext der Debatte um den assistierten Suizid“ (23. bis 25.1.2015) unterzeichnete Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in der Evangelischen Akademie Tutzing die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen“ für den Kirchenkreis München und Oberbayern der Evangelischen-Lutherischen Kirche in Bayern.

In ihrem engagierten Plädoyer gegen jegliche Form der Legalisierung von Sterbehilfe und ärztlich assistiertem Suizid forderte Frau Breit-Keßler den konsequenten Ausbau von Palliativmedizin und Hospizarbeit. In diesem Sinne würde sich der Kirchenkreis auch weiterhin engagieren. Dies unterstrich sie durch Ihre Unterschrift unter die Charta, die inzwischen in Deutschland von knapp 1000 Organisationen und fast 12000 Einzelpersonen unterzeichnet wurde.

Weitere Informationen unter: http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

vordere Reihe v.l.: Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Deborah Bedford-Strohm, Sabine Rüdiger-Hahn und Akademiedirektor Udo Hahn; hintere Reihe v.l.: Staatsminister Dr. Marcel Huber MdL sowie Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm


Zum gestrigen Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing waren wieder mehr als 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und Kirche im Schloss Tutzing erschienen.

Nach der Begrüßung durch Akademiedirektor Udo Hahn sprach Dr. Marcel Huber MdL, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, ein Grußwort für die Bayerische Staatsregierung. Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm entrichtete das Grußwort für die Landeskirche. Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Sein Thema: „Solidarität als Rechtspflicht?“ Für die musikalische Gestaltung sorgte das Bläserensemble Gloria Brass unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Dieter Wendel.

Eine Zusammenfassung des Festvortrages von Professor Voßkuhle erhalten Sie -> hier.

Hier finden Sie die -> Begrüßung des Akademiedirektors und -> Grußworte des Landesbischofs.
Der Jahresempfang wird am 31. Januar 2015, um 22.30 Uhr in der Reihe "Denkzeit" auf ARD-Alpha gesendet.

 

In der ersten Reihe: Staatsminister Dr. Marcel Huber MdL, Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Bundesverfassungsgerichtspräsident Prof. Dr. Andreas Voßkuhle und Akademiedirektor Udo Hahn (v.l.)
Für die musikalische Umrahmung des festlichen Abends sorgte das Bläserensemble Gloria Brass unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Dieter Wendel.
Das Grußwort für die Bayerische Staatsregierung hielt Staatsminister Dr. Marcel Huber.
Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm (r.) begrüßte den Gastredner Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, der sich in seinem Vortrag der Frage "Solidarität als Rechtspflicht?" zuwandte.


Der Generalkonsul des Staates Israel in München, Dr. Dan Shaham, im Gespräch mit Akademiedirektor Udo Hahn

Der Generalkonsul des Staates Israel in München, Dr. Dan Shaham, informierte sich in einem Gespräch mit dem Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, Udo Hahn, über die Arbeit dieser Bildungseinrichtung. Dabei wurden auch Möglichkeiten der Kooperation ausführlich erörtert. 2015 jährt sich zum 50. Mal die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Staat Israel und der Bundesrepublik Deutschland.

In dem Gedankenaustausch ging es neben aktuellen politischen Fragen, u.a. auch um die Rolle der Kirchen sowie Integration. Dabei sieht der Generalkonsul die Gesellschaft in Deutschland und in Israel vor ähnliche Herausforderungen gestellt. So sei die Integration der israelischen Gesellschaft ein stetiger und schwieriger Prozess, der angesichts der verschiedenen Herkunftsländer, Glaubensrichtungen und Kulturen der Menschen immer wieder neu ausgehandelt werden müsse. Deutschland sei selbst zu einem Einwanderungsland geworden und stelle sich die Frage, wie Menschen mit grundverschiedener Herkunft integriert werden könnten.


Felix Finkbeiner (li.) umringt von Fans und Fotografen vor der Erlöserkirche in München Schwabing.

Der 17-jährige Felix Finkbeiner aus dem oberbayerischen Uffing bei Garmisch-Partenkirchen ist von der Zeitschrift Reader's Digest zum "Europäer des Jahres" gekürt worden. Damit werde sein Einsatz für den Klimaschutz ausgezeichnet, teilte der Verlag am Dienstag in Stuttgart mit. Finkbeiner und seine Initiative "Plant for the Planet" wollen bis 2020 rund tausend Milliarden Bäume pflanzen - 150 für jeden Menschen der Erde, berichtete der epd Landesdienst Bayern in seiner heutigen Ausgabe.

Felix Finkbeiner ist der Akademie kein Unbekannter. Seit 2009 referiert der junge Umweltaktivist immer einmal wieder in Schloss Tutzing über sein Projekt des Bäumepflanzens. Und im März 2013 hielt er die vielbeachtete Kanzelrede in der Erlöserkirche München-Schwabing.

Wir gratulieren Felix Finkbeiner zu der Auszeichnung "Europäer des Jahres".


Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings

Die Wellen der Empörung schlagen hoch. Die einen sagen: Der Islam ist das Übel der Menschheit. Er strotzt vor Barbarei und unterwandert uns schleichend. Die anderen erwidern: Muslimische Mitbürger sind europaweit gut integriert, in allen Berufssparten anzutreffen und zahlen brav ihre Steuern.

Auf Demonstrationen in Dresden, München, Magdeburg, Leipzig, Osnabrück und anderswo entlädt sich der Volkszorn von Zehntausenden. Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings, warnt: Es darf nicht sein, „dass die Anhänger einer Religion mit Terroristen und Mördern gleichgesetzt werden.“ Und besorgt schließt er seine Gastkolumne für den am 23. Januar 2015 erscheinenden Newsletter der Akademie mit den Worten: „Solche Aufmärsche, ein solches Spielen mit der Angst, ist vor allem eines - es ist extrem gefährlich.“

Den Newsletter können Sie -> hier kostenlos abonnieren.



Lesen Sie mehr in der Chronik 2015.

 



Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit im vergangenen Jahr entnehmen Sie bitte unserer Jahreschronik 2013.

ROTUNDE - Blog der Akademie

Auch im Bereich unseres neuen Blogs sind Sie herzlich eingeladen, das Geschehen an der Akademie aktiv mitzuverfolgen.

Wir freuen uns auf Beiträge, Kommentare und interessierte Fans!

Zu dem Blog gelangen Sie hier.

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2014/2015 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

FIT VOR DIE KLASSE / Fort- und Weiterbildung
4. - 5. Februar 2015

Zweifel, Stress, Konflikte mit Dozenten, Schülern, Eltern – typische Herausforderungen am Ende des Lehramts-Studiums. Anleitungen zu Professionalisierung und Kompetenzerweiterung vor dem Berufsbeginn.

FREIHANDEL, GLOBALISIERUNG, PROTEKTIONISMUS
6. - 8. Februar 2015

TTIP sorgt für Aufregung. Hoffnungen auf Wirtschaftswachstum und Exporte kontrastieren mit Befürchtungen zum Gesundheits-, Verbraucher-, Umweltschutz und der Aushöhlung der nationalen Souveränität

WERT-STOFFE: ABFALL UND GESELLSCHAFT
9. - 10. Februar 2015

Abfallbehandlung ist etwas für Techniker und Ökonomen. Reste halt. Tatsächlich geht es um kostbare Wertstoffe, ethische Fragen der Technikbewertung, Fragen des guten Lebens. Diskussion der VDI-Richtlinie zu Abfallbehandlungsverfahren.


Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.