Dienstag 04. August 2015

Aktuelles

Professorin Johanna Haberer, Akademiedirektor Udo Hahn und Yvonne Hofstetter (v.l.)


ARD-alpha zeigt Sommergespräch in der Evangelischen Akademie Tutzing

Wollen wir wirklich grenzenlos kommunizieren? Verlieren wir nicht durch die freiwillige Preisgabe all unserer privaten und beruflichen Daten unsere Freiheit als Individuum? Zu diesem hoch aktuellen und brisanten Thema hatte die Evangelische Akademie Tutzing am 22.6.2015 Bürgerinnen und Bürger zu einem „Sommergespräch“ eingeladen. Die Sommergespräche sind ein gemeinsames Projekt der Akademie für Politische Bildung, der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing.

Über die sich vollziehende Medienrevolution und die damit zusammenhängenden Herausforderungen für Politik und Gesellschaft diskutierten Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der Terramark Technologies GmbH in München. Die Moderation übernahm Akademiedirektor Udo Hahn.

Johanna Haberer beschrieb die Medienrevolution als Eingriff in die Selbstbestimmtheit des Einzelnen und warnte vor datensammelwütigen Unternehmen und Organisationen. Einen Blick voraus warf Yvonne Hofstetter mit dem brisanten Hinweis: „Google bereitet gerade die Kartografierung der Gesundheitsdaten der ganzen Welt vor.“ Werden Hochleistungscomputer, künstliche Intelligenz und lernende Maschinen zukünftig unser Denken und Handeln bestimmen?

Wenn Sie wissen wollen, wie das „Sommergespräch“ weiter verlief und zu zu welchen Ergebnissen die Diskussionspartner gelangten, dann empfehlen wir Ihnen, sich die Fernsehaufzeichnung von

ARD-alpha, am Samstag, den 1. August 2015, um 22.30 Uhr in der Sendereihe „denkzeit“

anzuschauen. In der Sendung erfahren Sie auch, was eine wehrhafte Demokratie gegenüber einer unkontrollierten Datenerfassung und –auswertung alles tun kann.


Die Evangelische Akademie Tutzing hat beim 9. Fünf Seen Filmfestival (FSFF), das in der Zeit vom 29.7. bis zum 9.8.2015 in Seefeld, Starnberg, Herrsching, Hochstadt und Weßling sowie in Dießen und Landsberg/Lech stattfindet, die Patenschaft für den Film „In the Crosswind“ übernommen.

In seinem Erstlingswerk thematisiert der estnische Regisseur Martti Helde (28) die ethnischen Säuberungen an der baltischen Bevölkerung unter Stalin in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum des Films stehen die estnische Philosophiestudentin Erna, ihr Mann Heldur und ihre kleine Tochter Eliide, die 1941 zur Zwangsarbeit in sibirische Gulags deportiert werden. Schon bald von ihrem Mann getrennt, schreibt Erna unermüdliche Briefe, berichtet von den Zuständen im Lager, von der harten Arbeit, von Hunger, Willkür und schließlich vom Tod ihrer gemeinsamen Tochter… In den Hauptrollen brillieren Laura Peterson (als Erna), Mirt Preegel (als Heldur) und Ingrid Isotamm (als Eliide).

Akademiedirektor Udo Hahn, Vorsitzender der Jury „Horizontefilmpreis“ des FSFF, würdigte das Festival der Filmschaffenden und Filmbegeisterten mit den Worten: „Das Fünf Seen Filmfestival ist mit über 100 noch nicht im Kino gezeigten Filmen bei über 300 Vorstellungen zu einem längst auch bundesweit anerkannten Filmfestival geworden. Ein großartiger Erfolg, der Matthias Helwig zu verdanken ist, der für mich zu den innovativsten Kinobetreibern Deutschlands zählt.“

Der Film „In the Crosswind“ wird an folgenden Tagen gezeigt:

Sonntag, 2.8.2015, um 14:00 Uhr im Kino Seefeld

Mittwoch, 5.8.2015, um 19:30 Uhr im Kino Starnberg (Begrüßung und anschließendes Filmgespräch mit Dr. Ulrike Haerendel, stellv. Direktorin der Evangelischen Akademie Tutzing).

Tickets für alle Vorstellungen, inkl. Sonder-Events, sind erhältlich bei:

Kino Breitwand Starnberg (ab 15 Uhr), Wittelsbacherstr. 10, 82319 Starnberg Tel.:08151-971800, starnberg@breitwand.com

Kino Breitwand Schloss Seefeld (ab 17 Uhr), Schlosshof 7, 82229 Seefeld-Hechendorf Tel.: 08152-98 18 98, seefeld@breitwand.com

Kino Breitwand Herrsching (ab 19 Uhr, hier nur Vorstellungen in Herrsching), Luitpoldstr. 5,82211 Herrsching, Tel.:08152-399610, herrsching@breitwand.com

Das vollständige Programm zum diesjährigen FSFF erhalten Sie unter folgendem Link: http://www.fsff.de/home/cm/fff-2015-2/programm/index.html


 

 

Generalkonsul der Französischen Republik in Bayern, Jean-Claude Brunet (li.) und Akademiedirektor Udo Hahn

Der Generalkonsul der Französischen Republik in Bayern, Jean-Claude Brunet, informierte sich in einem Gespräch mit dem Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing, Udo Hahn, über die Arbeit dieser Bildungseinrichtung.

In dem Gedankenaustausch ging es neben aktuellen Themen aus Politik und Kultur u.a. auch um die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft im Blick auf die Zukunft der Europäischen Union.

Brunet nahm unlängst auch an der Sommertagung des Politischen Clubs teil.

 

 

 


Die Mitglieder des Bündnisses präsentierten stolz das Jubiläumsbanner zum zehnjährigen Bestehen der Organisation.


Das „Bayerische Bündnis für Toleranz –Demokratie und Menschenwürde schützen“ hat am Montag, den 13. Juli 2015, in Augsburg sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Dem Bündnis, das für sein Engagement gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet wurde, gehören mittlerweile 56 Organisationen aus den Bereichen Kirche, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft an.

Die Evangelische Akademie Tutzing wurde 2012 als neues Mitglied in das Bündnis für Toleranz aufgenommen. Akademiedirektor Udo Hahn kommentierte den Beitritt der Akademie mit den Worten: „Toleranz zu fördern und zur Zivilcourage zu ermutigen ist eine wesentliche Aufgabe auch der Evangelischen Akademie Tutzing. In ihrer Tagungsarbeit tritt sie seit mehr als sechzig Jahren für eine gerechte und solidarische Gesellschaft ein und engagiert sich gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Antijudaismus.“

Im Juni 2012 wurde das Bayerische Bündnis für Toleranz mit dem Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing in der Kategorie „Zivilcourage“ ausgezeichnet. Die Publizistin Dr. Lale Akgün hielt die Laudatio, in der sie hervorhob: „Es ist von enormer Wichtigkeit, dass bei der Bekämpfung des Rassismus, des Rechtsextremismus und des Antisemitismus die hier in Deutschland lebenden Muslime auch mit dabei sind und ihre Stimme erheben.“

Der Sprecher des Bündnisses, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, erklärte anlässlich der 10-Jahres-Feier mit Blick auf die Zukunft des Bündnisses, dass es darum gehe, „Rassismus und Antisemitismus beim Namen zu nennen, da wo er aufkommt. Und dafür zu werben, dass ein Zusammenleben, in dem allen Menschen einander achten, ein viel glücklicheres Leben ist.“


Der Windsbacher Knabenchor unter der musikalischen Leitung von Martin Lehmann. Die Laute spielte Andreas Arend.


Bei herrlichem Wetter brillierte gestern der Windsbacher Knabenchor mit Werken von Max Reger, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Heinrich Schütz und Johann Christoph Bach im Musiksaal der Evangelischen Akademie Tutzing. Der 60 Personen umfassende Reisechor, der seit 2012 unter der künstlerischen Leitung von Martin Lehmann steht, dokumentierte erneut, dass er zu den besten Knabenchören der Welt zählt. In seiner Begrüßungsrede hob der Vorsitzende der Stiftung Schloss Tutzing, Akademiedirektor Udo Hahn, hervor, dass der Windsbacher Knabenchor zum ersten Mal in Tutzing gastiere und dieses für die Akademie eine Premiere sei. Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Den Knabenchor in den höchsten Tönen zu loben, ist nie verkehrt. Und im evangelischen Himmel hat er ohnehin schon einen Platz.“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der als Schirmherr der Stiftung Schloss Tutzing das Konzert besucht hatte, erklärte nach dem Musikerlebnis: „Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat im Hinblick auf die Musik das Aushängeschild des Windsbacher Knabenchores und im Hinblick auf die Bildung die Evangelische Akademie Tutzing. Heute kamen zwei Aushängeschilder zusammen. Was will man mehr.“

Die dargebrachten Motetten für einen vier-bis achtstimmigen Chor begeisterten auch die Kuratoriumsvorsitzende der Akademie, Christine Scheel. Sie bemerkte: „Ob Sopran, Alt oder Tenor – die Tonlagen der Sänger sind einfach phänomenal.“ Besonderen Gefallen fand Scheel an der Laute, die Andreas Arend virtuos zu spielen wusste - „sie ist einfach ein wunderschönes Instrument.“

Im Anschluss an das Konzert gab es eine musikalische Dreingabe: Die Männerstimmen der Windsbacher sangen bekannte Volkslieder im Schlosspark. Das Publikum spendete frenetischen Beifall. Dabei konnten die Konzertbesucher Wein aus dem Fürstlich Castell’schen Domänenamt sowie einen Gruß aus der Tutzinger Schlossküche genießen.

Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf in Höhe von 5.000 Euro kommen der Stiftung Schloss Tutzing vollständig zugute, deren Aufgabe es ist, Schloss und Park Tutzing als einzigartigen Ort in seinem Bestand zu sichern.

Akademiedirektor Udo Hahn begrüßt die Gäste
Der virtuose Lautenist Andreas Arend
Die Männerstimmen der Windsbacher im Schlosspark
Dank des Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm an die Sänger


Der Windsbacher Knabenchor

Er zählt zu den besten Knaben-Chören der Welt und wird in allen Metropolen begeistert gefeiert – der Windsbacher Knabenchor. Der Chor begleitete die Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Roman Herzog bei Staatsbesuchen und gab auch für den Bundespräsidenten Johannes Rau ein Konzert. Im Jahr 2009 gastierte der Windsbacher Knabenchor mit deutschen Volksliedern erstmals in der Volksrepublik China. Mit seinen Tourneen bereiste er alle Kontinente.

Für die Musikliebhaber des Fünf-Seen-Landes bietet sich jetzt die einmalige Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Knabenchor auch einmal live erleben zu können.

Dieses herausragende Musikereignis findet statt am

Sonntag, den 12. Juli 2015, um 16.00 Uhr

in der Evangelischen Akademie Tutzing.

Das Benefizkonzert zugunsten der „Stiftung Schloss Tutzing“ steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der bei der Aufführung persönlich anwesend sein wird.

Im Anschluss an das Konzert werden die Männerstimmen der Windsbacher bekannte Volkslieder im Schlosspark singen. Dabei können die Gäste Wein aus dem Fürstlich Castell’schen Domänenamt sowie einen Gruß aus der Tutzinger Schlossküche genießen.

Eintrittskarten sind nur noch in der Katergorie II zum Preis von 25,00 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr) erhältlich. Bitte wenden Sie sich ausschließlich an:

Buchhandlung Held, Hauptstr. 70, 82327 Tutzing,
Tel.: 08158/8388,
Fax: 08158/3875,
E-Mail: info@buchhandlung-held.de
Keine Abendkasse!



Hanna-Lena Neuser und Akademiedirektor Udo Hahn

Hanna-Lena Neuser, Studienleiterin für das Junge Forum und Social Media, wurde am gestrigen 30. Juni 2015 im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes aus ihrem Amt verabschiedet.

Nach drei Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen an der Evangelischen Akademie Tutzing wechselt Neuser zum 1. September 2015 an die Evangelische Akademie Frankfurt a.M., um dort das Ressort „Europa & Jugend“ als Studienleiterin zu übernehmen.

Näheres erfahren Sie -> hier.





Mit ihrem neuen Jahresprogramm September 2015 bis Juli 2016 greift die Evangelische Akademie Tutzing in 63 Tagungen, Vortragsreihen und Studienreisen wieder relevante Themen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft auf.

Das neue Jahresprogramm können Sie herunterladen unter: web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php oder anfordern über die
Pressestelle der Evangelischen Akademie Tutzing,
Tel.: 08158 / 251–112;
FAX: 08158 / 99 64 22;
E-Mail: schwanebeck@ev-akademie-tutzing.de

 

 


 

Jugendliche aus den verschiedensten Ländern der Welt beim Youth Summit 2015 in Tutzing.


Der Youth Summit 2015, eine Kooperation von Plant-for the Planet und der Evangelischen Akademie Tutzing, hatte bei seiner fünftägigen Veranstaltung in Tutzing (20.-25.5.2015) den weltweiten Klimaschutz, von dem die Zukunftsfähigkeit der Menschheit und insbesondere das Wohl und Wehe der jungen Generation abhängt, thematisiert.

Plant-for-the-Planet will darum jetzt das größte Aufforstungsprojekt der Menschheitsgeschichte verwirklichen und in den nächsten Jahren 1000 Milliarden Bäume weltweit pflanzen, um ein Viertel des von Menschen erzeugten CO2-Ausstosses zu speichern. In den zurückliegenden Jahren konnten bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt werden.

Zu der Tutzinger Konferenz hatten sich 88 Jugendliche aus 23 Ländern angemeldet, die den „Global Youth Climate Plan“ verfasst haben. Dieses Manifest wurde am 26. Mai 2015 in Berlin an alle Botschafter aus den verschiedenen Ländern übergeben mit der Bitte, es an ihre Regierungen weiterzuleiten.

Ihre in dem Manifest dargelegten Forderungen an die Verantwortungsträger in der Welt, haben die Jugendlichen in einer Video-Botschaft festgehalten, die Sie -> hier ansehen können.

Das Manifest erhalten Sie zum Nachlesen unter folgendem Link:

http://www.pftp2014-prod.plant-for-the-planet.org/media/files/news/40154307-youth-manifesto.pdf


Die "Hutmacherin".
Die lebensgroßen, menschlichen Tonfiguren von Hilde Würtheim stießen beim Publikum auf großes Interesse.
Bei groß und klein.

Vor der malerischen Kulisse des Starnberger Sees sitzt die „Hutmacherin“ und schaut versonnen in den Park der Evangelischen Akademie Tutzing. Einen ganzen Stapel origineller Hüte trägt sie auf dem Kopf. Von Ferne betrachtet könnte man fast meinen, ein Tagungsgast hätte sich ein schönes Plätzchen gesucht. Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied. Die Dame ist aus Ton! Lebensgroß! Geschaffen von der Würzburger Künstlerin Hilde Würtheim.

Am gestrigen Sonntag, den 28. Juni 2015, hatten Besucher aus nah und fern die Gelegenheit, das Werk der Künstlerin persönlich in Augenschein zu nehmen. Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Hilde Würtheim stehen Menschen des modernen Alltags. Alle Figuren wirken natürlich und lebensnah. Sie laden ein zum Verweilen, zur intensiven Begegnung und zum Träumen.

Weitere Besichtigungstermine der Ausstellung sind jeweils sonntags, von 13.00 bis 17.00 Uhr, am 5. Juli 2015, 6. September 2015 und 13. September 2015. Der Eintritt ist frei.

An allen genannten Besichtigungsterminen findet um 14.00 Uhr eine kostenlose Schlossführung statt.


 

Pfarrer Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing

Zum Sonntag

Glaube - Kirche - Kommentar

Immer samstags, um 17.55 Uhr, wird in der Bayern2-Sendereihe "Zum Sonntag" Stellung bezogen. Katholische und evangelische Christinnen und Christen sprechen hier über ihren Glauben, ihre Kirche, ihre Welt.

In der nächsten Sendung, am 27.6.2015, wird Akademiedirektor Udo Hahn über das Thema „Handelspolitik ist die Flüchtlingspolitik der Zukunft" sprechen.

Den Text seiner Rede erhalten Sie -> hier.


Prof. Johanna Haberer, Udo Hahn, Yvonne Hofstetter im Sommergespräch (Foto: Oryk Haist)

Grenzenlos kommunizieren – wollen wir das wirklich? Für das Sommergespräch der Evangelischen Akademie Tutzing hatte sich Akademiedirektor Udo Hahn mit seinen beiden Gästen Johanna Haberer und Yvonne Hofstetter „die digitale Gesellschaft und ihre Herausforderungen“ vorgenommen – Fazit: Der Mensch muss inzwischen um seinen Status als Handlungssubjekt fürchten.

Für die evangelische Theologin Johanna Haberer (im Kösel-Verlag ist gerade ihr Buch „Digitale Technologie – Gott und die Medienrevolution der Gegenwart“ erschienen) besteht angesichts der Allgegenwärtigkeit von Internet-Giganten wie „Google“ mittlerweile sogar „Totalitarismusverdacht“, wie sie ausführte. Die Kontrolle nehme zu, es würden „gottgleiche Ansprüche an den Menschen gestellt“ – Vorgänge also, „die wir schon aus biblischem Wissen kritisieren müssen“, so Haberer, die als Professorin für Christliche Publizistik in Erlangen lehrt.

Leitet Herunterladen der Datei einWeiter...

Interessiert? Dann schauen Sie sich am 01.08.2015 um 22.30 Uhr auf ARD-alpha in der Reihe "Denkzeit" die Sendung über diesen Diskussionsabend an.


Ein Vierteljahrhundert liegt die deutsche Wiedervereinigung zurück, Grund genug für die Evangelische Akademie Tutzing in der Sommertagung des Politischen Clubs Zwischenbilanz zu ziehen. Wie hat sich Deutschland in den vergangenen 25 Jahren entwickelt? Was ist erreicht, was nicht? Wie haben die historischen Ereignisse die Biographien der Menschen im Westen und Osten geprägt? Aber der Blick im wiedervereinten Deutschland soll auch nach vorne gehen: Was sind künftige Herausforderungen? Welche Chancen und Perspektiven haben die jungen Leute? Und auch: Welche Rolle spielt der Glaube?

Die Hoffnung auf Freiheit, Demokratie und Wohlstand waren zentrale Beweggründe für die Menschen in Ostdeutschland als sie die Wende erkämpften. Die Hoffnung auf „blühende Landschaften“ wie Helmut Kohl sie versprach. Die Hoffnung darauf, dass zusammenwächst, was zusammen gehört, wie Willy Brandt das formulierte.

Die Zusammenfassung finden Sie hierLeitet Herunterladen der Datei ein


Ein knappes Jahr lag zwischen der Öffnung der Mauer und der dann folgenden Vereinigung Deutschlands. Ein Vierteljahrhundert später wirft die Sommertagung des Politischen Clubs unter der Leitung von Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein den Blick zurück - und in die Zukunft. Neben dankbarem Gedenken für das schier Unmögliche geht es vom 19. bis 21. Juni 2015 in der Evangelischen Akademie Tutzing um eine Bestandsaufnahme, vor allem aber um "Neue Perspektiven für die Berliner Republik", wie der Untertitel der Tagung lautet. Gut 160 Gäste sind angereist, um ganz unterschiedliche Facetten des Themas zu beleuchten.

Zum detaillierten Programm geht es hierÖffnet externen Link in neuem Fenster

Erste Impressionen von der Tagung in Wort und Bild finden Sie unten. Ein ausführlicher Tagungsbericht folgt.


Wolfgang Gründinger, Anke Domscheit-Berg, Günther Beckstein, Katrin Albsteiger (von links)
Helmut Bretschneider
Günther Beckstein (alle Fotos: Oryk Haist)

„Demokratie 25 Jahre nach der Wiedervereinigung – brauchen wir ein Upgrade?“ Mit dieser provozierenden Frage startete am Freitag die Podiumsdiskussion bei der Sommer-Tagung des Politischen Clubs. Moderiert von Günter Beckstein, dem Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing, stellten sich drei jüngere Diskussionsteilnehmer den teils durchaus provozierenden Fragen des Moderators.

Anke Domscheit-Berg, die sich selbst mit 47 Jahren nur bedingt der Generation der Jungen zurechnete, warnte davor sich auf dem status-quo auszuruhen. „Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen“, sagte die Unternehmerin und Publizistin aus Brandenburg. Die Deutsche Wirtschaft sei für die Zukunft nicht gut gerüstet.

Von der Energiewende als „Wahnsinnsprojekt“ sprach Katrin Albsteiger, MdB und stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union. Fortschritt sei aber nur möglich, wenn Technologie und Forschung auch zugelassen würden.

„Welches Wachstum wollen wir?“, fragte der einzige junge Mann in der Runde, Wolfgang Gründinger, Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Für ihn steht fest: kein Wachstum um jeden Preis. Zugleich warnte er davor die Zukunft zu verschlafen, weil Deutschland reformmüde sei.

Zentrale Rolle spielte in der Diskussion auch die Forderung, allen Deutschen den Zugang zu schnellem Internet möglich zu machen. Einig waren sich die Diskutanten darin, dass künftig die Herausforderung der Digitalisierung ernster genommen werden müsse.

In der zweiten Runde der Debatte fragte Moderator Beckstein, welche gesellschaftlichen Veränderungen künftig nötig seien für ein Upgrade der Demokratie. Während Albsteiger und Domscheit-Berg eine verbesserte Beteiligung der Bürger durch innovative Partizipations-Formate forderten, schlug Gründinger vor, das Mindestwahlalter abzuschaffen.

Auch das Publikum nutzte eifrig die Gelegenheit, Fragen an die drei Vertreter der jungen Generation zu stellen. Dabei lobte der anwesende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, das hohe Niveau der Diskussionsbeiträge, das die Teilnehmer des jungen Podiums aufwiesen.

Am Ende der Debatte bekräftigte Beckstein, der es sichtlich genoss, die jungen Leute hin und wieder aus der Reserve zu locken, er sehe diesen Diskurs als wertvollen Impulsgeber, der nicht abschließend die Modernisierungsfrage lösen könne.


Referierende und Teilnehmende an der Tagung: u. a. Günther Beckstein, Anke Domscheidt-Berg, Hans Eichel, Reinhard Haselhoff, Anouschka Horn, Meinhard Miegel, Bundesminister Thomas de Maiziére, Bodo Ramelow, Theo Sommer, Berhard Vogel. (Alle Fotos: Oryk Haist)

„Wir sind das Volk“ hieß es in den berühmten Montagsdemonstrationen in Leipzig bevor sich der Slogan wandelte zu „Wir sind ein Volk“. 25 Jahre nach der Wiedervereinigung fragte nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière in der Sommer-Tagung des Politischen Clubs: „Welches Volk sind wir heute?“ Und nicht zuletzt: „Welches Volk wollen wir in Europa und der Welt sein?“

Dazu analysierte de Maizière zunächst drei verschiedene Generationen in Ostdeutschland:
1.  Die Älteren, die 1989 älter als 45 Jahre waren: Innerhalb weniger Monate wurden sie durch die Wende in das komplizierteste Rechts-, Steuer-, Finanz- und Sozialsystem der Welt geworfen und mussten sich darin zurechtfinden. Dass ihre beruflichen Abschlüsse in Gesamtdeutschland nun nicht mehr anerkannt waren, nannte der Minister einen entscheidenden Webfehler der Einheit.

2.  Die mittlere Generation, die Wendekinder: 1989/90 waren diese Menschen mitten in der Pubertät. Ihre Kindheit hatten sie in der DDR verbracht, ihr erwachsen werden fand im vereinigten Deutschland statt. Sie arrangierten sich, viel schneller als ihre Eltern, mit den neuen Verhältnissen und nutzen ihre Möglichkeiten erfolgreich.

3. Die junge Generation, die Generation der Vernünftigen: geboren um 1989 kennen sie die DDR nur aus Erzählungen. Laut einer Allensbach-Studie sehen sie die Zukunft optimistisch und leistungsorientiert. Das Ziel dieser zwar weltoffenen, aber heimatbezogenen „mobilen Immobilen“ liegt demnach nur zu einem geringen Teil im sozialen Engagement.

Mit 25 Jahren, so das Fazit des Ministers, sei man erwachsen und könne auch so handeln: „Wir sollten das Glück der Wiedervereinigung nutzen.“ Deutschland müsse sich nun Gedanken um die Zukunft machen. Auf die Publikumsfrage, was denn der Innenminister dazu tun müsse, blieb de Maizière die Antwort nicht schuldig: „Derzeit verlaufen die Diskussionen noch sektoral: Sollen wir Waffen an den Irak exportieren? Sollen wir uns in Afghanistan engagieren? Künftig müssen wir grundsätzlicher diskutieren und dabei selbstbewusst nationale Interessen vertreten. Es liegt in nationalem Interesse, internationale Verantwortung zu übernehmen.“


Peter Holliger wurde in Zürich geboren und lebt dort. Er ist Schauspieler und freischaffender Regisseur und ist in vielen Film- und TV-Produktionen aufgetreten. Seine Stimme ist aus Hörspielen und Produktionen des Schweizer Rundfunks und Fernsehens bekannt.
Marcel Ege wurde in Brüssel geboren und wuchs in Zürich auf. Als klassischer Gitarrist widmet er sich mit Leidenschaft der spanischen Musik und besonders dem Flamenco.

AL ANDALUZ.
LIEBESGEDICHTE, GESCHICHTEN UND GITARRENKLÄNGE AUS SPANIEN


mit Peter Holliger über den Seiten und Marcel Ege an den Saiten

am DIENSTAG, 16. JUNI 2015, um 19:30 Uhr 
Eintritt: 5,-- Euro / Abendkasse

Das maurische Spanien erlebte eine kulturelle Blüte, die sich in der arabischen und hebräischen Dichtkunst in besonderer Weise entfaltete. Die anrührenden Gedichte und Lieder besingen Liebe, Tod und Freundschaft, aber auch die Natur und die Sehnsucht nach Gott. Holliger und Ege nehmen ihre Zuhörer mit auf eine literarisch-musikalische Reise nach Andalusien und tausend Jahre zurück in die Vergangenheit, um sie dann wieder in der Gegenwart ankommen zu lassen. In einem zweiten Teil bringen die beiden zeitgenössische spanische Stücke zu Gehör.   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Initiative „Plant-for-the-Planet“ hat die G7-Regierungschefs aufgefordert, das weltgrößte Aufforstungsprojekt der Menschheit mit zu unterstützen. „In den letzten acht Jahren konnten wir Kinder mit Hilfe vieler Erwachsener 14 Milliarden Bäume pflanzen“ erklärt Yugratna Srivastava (19) Studierende aus Indien und Mitglied im Weltvorstand von Plant-for-the-Planet. „Jetzt ist es Zeit, dass die Regierungschefs ihren Teil zum Überleben von uns Kindern und Jugendlichen beitragen.“

Mit dieser Botschaft und einem detaillierten Manifest endete der Youth Summit, an dem 88 Jugendliche aus 23 Ländern teilnahmen. Das zusammen mit Klima-, Politik- und Wirtschaftswissenschaftlern erarbeitete Manifest der Jugend benennt als erstes Ziel, 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Die neuen Bäume würden ein Viertel des menschgemachten CO2 -Ausstoßes binden und als Zeitpuffer für das zweite Ziel, der Umsetzung einer weltweiten Energiewende bis zum Jahr 2050 dienen. Dass genügend Platz für das größte Aufforstungsprojekt der Menschheitsgeschichte vorhanden ist, bestätigt eine gemeinsame Studie der Universität Yale, die in den nächsten Monaten veröffentlicht wird.

„Das Überleben der 3 Milliarden Kinder und Jugendlichen sollte deutlich mehr wert sein, als das Überleben einiger Bankhäuser“, betont Abiturient Felix Finkbeiner, Gründer von Plant-for-the-Planet, in Anspielung an die Summen, die von den Staaten nach der Finanzkrise 2008 bereitgestellt worden waren. „Wenn jedes Großunternehmen und jeder Milliardär aus der Forbes-Liste verspricht, eine Milliarde Bäume zu pflanzen, schaffen wir 1.000 Milliarden Bäume bis 2020“, so Felix Finkbeiner.

Der Youth Summit ist eine Kooperation der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP und der Evangelischen Akademie Tutzing. Zum nächsten Gipfel vom 11. - 16. Mai 2016 werden die Mächtigen der Welt eingeladen, um gemeinsam an der detaillierten Umsetzung der weltweiten Energiewende zu arbeiten. Das Manifest wird heute zudem persönlich an alle Botschaften in Berlin übergeben.

Mehr Informationen gibt es -> hier;
Einen Hörfunkbeitrag von Katharina Zeckau für Bayern2 finden Sie -> hier.


Das offizielle Plakat zu den Kammerkonzerten

Es ist schon gute Tradition, dass im Musiksaal der Evangelischen Akademie Tutzing Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sind und von Saison zu Saison das musikbegeisterte Publikum mit ihren Darbietungen erfreuen.

Doch jetzt gibt es etwas Neues, Ungewohntes - einen "Blick durchs Schlüsselloch" gewissermaßen. Bei dem letzten Kammerkonzert am 10. Mai 2015 wurde ein Videoclip für die Website des BR-Symphonieorchesters produziert. Der Clip zeigt Vorbereitungen und Konzert im Schloss Tutzing. Dabei stellen sich die Musiker der Kamera, gewähren Einblicke in kammermusikalische Feinheiten und plaudern aus dem Nähkästchen.

Das sollten Sie sich einmal ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=oS4Oj2caXPs

Einen Videobeitrag auf YouTube von dem Kammerkonzert des BR am 14. Juni 2015 finden Sie -> Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

 


Jugendliche aus sieben Ländern diskutierten auf dem Podium das größte Aufforstungsprojekt der Menschheitsgeschichte: 1000 Milliarden Bäume pflanzen. Hanna-Lena Neuser (3.v.l.), Leiterin des Jungen Forums an der Akademie, verlas das Statement von Akademiedirektor Udo Hahn (s.u.).


Der Youth Summit 2015, eine Kooperation von Plant-for the Planet und der Evangelischen Akademie Tutzing, hatte heute zum Auftakt seiner fünftägigen Veranstaltung in Tutzing zu einer Pressekonferenz in den Münchener PresseClub eingeladen. Thema: der weltweite Klimaschutz, von dem die Zukunftsfähigkeit der Menschheit und insbesondere das Wohl und Wehe der jungen Generation abhängt. Plant-for-the-Planet will darum jetzt das größte Aufforstungsprojekt der Menschheitsgeschichte verwirklichen und in den nächsten Jahren 1000 Milliarden Bäume weltweit pflanzen, um ein Viertel des von Menschen erzeugten CO2-Ausstosses zu speichern. In den zurückliegenden Jahren konnten bereits 14 Milliarden Bäume gepflanzt werden.

Zu der Tutzinger Konferenz haben sich 88 Jugendliche aus 23 Ländern angemeldet, die in den nächsten Tagen den „Global Youth Climate Plan“ verfassen wollen. Dieses Manifest soll dann am 26. Mai 2015 in Berlin an alle Botschafter aus den verschiedenen Ländern übergeben werden mit der Bitte, es an ihre Regierungen weiterzuleiten.

Die Beweggründe, dieses ehrgeizige Projekt voranzutreiben, beschrieben die Jugendlichen auf dem Podium sehr überzeugend. Für Yugratna Srivastava (19) aus Indien steht fest, dass wir „die Globale Energiewende brauchen, dann gibt es einen Zugang zu sauberer Energie“. Joseph Kenson Sakala (26) aus Malawi hofft darauf, dass „die Weltfamilie in der Lage sein sollte 987 Menschen, Unternehmen und Branchen zu finden, die jeweils eine Milliarde Bäume zu pflanzen versprechen.“ Die aus den USA angereiste Wren Wagenbach (14) schimpfte, dass es „absoluter Wahnsinn (sei), Öl durch Otto-Motoren zu jagen, Öl das wir für unsere Kinder und für Medizin brauchen.“ In die gleiche Richtung argumentierte auch Cesar Hernandez Galvez (23) aus Mexiko, der erklärte: „Wir wollen nicht in die Geschichte eingehen als die größten Ölverbrenner, sondern als die Generation, die unser Überleben gesichert hat.“ Schlimme Befürchtungen für Mensch und Umwelt sieht auch Giovanni Atzeni (15) aus Italien, denn „wenn wir nichts tun, gibt es 200 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050.“ Und Sagar Aryal (19), aus dem von Erdbeben heimgesuchten Nepal angereist, fasste die Intentionen des Projektes noch einmal zusammen: „Wir erarbeiten in den nächsten fünf Tagen ein Manifest, das als Input in die kommenden Prozesse einfließen soll – G7-Konferenz, Bilderberg-Konferenz und Klimagipfel in Paris.“ Denn – so das Fazit der Jugendlichen – in den vergangenen 20 Jahren haben 20 Klimagipfel der Erwachsenen stattgefunden und geschehen ist in den beiden Jahrzehnten fast nichts.

Das Statement zum Youth Summit 2015 von Akademiedirektor Udo Hahn erhalten Sie -> hier.
Der Radiosender TOP FM 106,4 berichtet über die Tagung -> hier.
Einen Bericht von Deutschlandradio Kultur hören Sie -> hier.
Einen Beitrag der Abendschau des Bayerischen Fernsehens sehen Sie -> hier.


l.o.: Kulturreferentin B. Grande, Künstlerin Hilde Würtheim, Studienleiterin J. Stumptner

 

Gemeinsam mit Tutzings Kulturreferentin Brigitte Grande eröffnete Judith Stumptner, Studienleiterin für Kunst, Kultur und Bildung, gestern die Ausstellung „Menschen im Schlosspark“.

„Mich faszinieren zwei Dinge an den Figuren von Hilde Würtheim“, so Stumptner. Zum einen das Handwerkliche: der gekonnte Umgang mit dem Werkstoff, die stimmigen Proportionen, die anziehende und harmonische Färbung, die liebevoll gestalteten Accessoires. Zum anderen die Anziehungskraft, die die Figuren entfalten. Lebensah und natürlich, modern, ohne exakt die Wirklichkeit abbilden zu wollen, ziehen sie einen magisch an. Sie sind in sich gekehrt, nicht, kommunikativ, und trotzdem möchte man nichts mehr, als sich zu ihnen zu gesellen, sie anzusprechen, sich von ihrer Ruhe und Gelassenheit anstecken zu lassen.“

Brigitte Grande freute sich darüber, dass die Akademie dieses „pfiffige Kulturangebot“ auch für die Tutzinger Bürgerinnen und Bürger zugänglich macht. „Kultur soll und darf erfreuen, Begegnungen  und Austausch ermöglichen, zum Nachdenken  anregen, sogar zur Veränderung motivieren, lebenslanges Lernen begleiten, Meinung beziehen. Und etwas auslösen in jedem von uns werden die „Menschen  im Schlosspark“ ganz bestimmt.“

Trotz anhaltenden Dauerregens hatten sich rund 60 Besucher zur Vernissage eingefunden.  Angesichts des Wetters wünschte die Künstlerin ihren Figuren nicht nur zahlreiche Besucher, sondern vor allem viele sonnige Tage am See.

Die Ausstellung wird bis Mitte September im Park der Akademie zu sehen sein. Besichtigungstermine sind jeweils sonntags, 13 Uhr bis 17 Uhr, am 28. Juni 2015 / 5. Juli 2015 / 6. September 2015 / 13. September 2015.

Der Eintritt ist frei! An allen genannten Terminen findet um 14 Uhr eine kostenlose Schlossführung statt.


Unter dem Titel „Grenzenlos kommunizieren?“ lädt die Evangelische Akademie Tutzing am Montag, 22. Juni, 19.00 Uhr, zu einem „Sommergespräch“ ein. Über die digitale Gesellschaft und ihre Herausforderungen diskutieren Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, und Yvonne Hofstetter, Geschäftsführerin der Terramark Technologies GmbH in München. Die Moderation hat Akademiedirektor Udo Hahn. Der Eintritt ist frei. Der Diskurs wird von ARD-alpha aufgezeichnet und in der Reihe „Denkzeit“ ausgestrahlt.

Die Sommergespräche sind ein gemeinsames Projekt der Akademie für Politische Bildung, der Katholischen Akademie in Bayern und der Evangelischen Akademie Tutzing.

 


Der Windsbacher Knabenchor – einer der renommiertesten Knabenchöre – gastiert am Sonntag, 12. Juli 2015, 16.00 Uhr, in der Evangelischen Akademie Tutzing. „Es ist uns eine große Freude, dass wir den Chor für ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Schloss Tutzing gewinnen konnten“, so Akademiedirektor Udo Hahn. Unter der Leitung von Martin Lehmann treten mehr als sechzig Sänger auf, begleitet von dem Lautenisten Andreas Arend. Hahn, der auch Vorsitzender des Stiftungsrates ist, erwartet ein „herausragendes Musikerlebnis“. Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft von Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, der zugleich Schirmherr der Stiftung Schloss Tutzing ist.

Private Spender sowie Sponsoren machten den Auftritt des Windsbacher Knabenchores möglich, erläutert Hahn. Deshalb würden die Einnahmen aus dem Kartenverkauf vollständig der Stiftung zugute kommen. Karten sind in zwei Kategorien (30 bzw. 25 Euro) erhältlich, zzgl. Vorverkaufsgebühr, keine Abendkasse, ausschl. über die Buchhandlung Held, Hauptstr. 70, 82327 Tutzing, Tel.: 08158/8388, Fax: 08158/3875, E-Mail:Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail info@buchhandlung-held.deinfo@buchhandlung-held.de

Lesen Sie mehr Leitet Herunterladen der Datei eindazu:


Der Global Youth Climate Plan

Es geht ums Überleben.

Seit mehr als 20 Jahren versuchen Erwachsene einen Weg zu finden, um die Klimakrise abzuwenden. Bislang ohne Erfolg. Für die nachwachsende Generation ist das keine gute Aussicht, zumal die Forderungen von Kindern und Jugendlichen auf Klimakonferenzen nicht gehört werden.

Die Evangelische Akademie Tutzing bringt daher gemeinsam mit Plant-for-the-Planet auf einer gemeinsamen Konferenz vom 20. bis 25. Mai 2015 Jugendorganisationen und junge Menschen aus aller Welt zusammen, die einen „Global Youth Climate Plan“ erarbeiten werden. Dieser Plan soll als Appell der Kinder und Jugendlichen in die Politik gebracht werden und ein Aufruf zum sofortigen Handeln sein.

Im Rahmen dieser internationalen Konferenz besteht für die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit, an folgenden Vorträgen in englischer Sprache teilzunehmen:   

Mittwoch, 20.5.2015, 18.30 Uhr
Humankind and the stability of the erath System 

Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter des Forschungsbereiches Ozeanzirkulation und Klimadynamik, Kiel;   

Donnerstag, 21.5.2015, 19.30 Uhr 
Sustainability ad the Law – Youth sue for their survival 

Prof. Dr. Felix Ekardt, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Universität Rostock;   

Freitag, 22.5.2015, 19.30 Uhr 
Generational Justice Politics 

Wolfgang Gründinger, Sprecher der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen. Mitglied im Think Tank 30 (tt30) der jungen Denkfabrik des Club of Rome; 
Renate Schmidt (Videobotschaft), Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) a.D.; 
Lore Maria Peschel-Gutzeit (Videobotschaft), ehem. Justizsenatorin in Hamburg und Berlin. Heute Anwältin mit dem Schwerpunkt Familienrecht; 
Prof. Dr. Kurt-Peter Merk, Rechts- und Politikwissenschaftler, Rechtsanwalt.  

Samstag, 23.5.2015, 19.30 Uhr 
Our World in 2050 – Scenarios of survival 

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher; Professor für Informatik an der Universität Ulm und Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung.

Der Eintritt zu den jeweiligen Vorträgen beträgt 5,- Euro.
Anmeldung über: Cornelia Spehr, Tel.: 08158 / 251-125; FAX: 08158 / 99 64 25; Email: spehr@ev-akademie-tutzing.de



Lesen Sie mehr in der Chronik 2015.

 



Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit im vergangenen Jahr entnehmen Sie bitte unserer Jahreschronik 2014.

ROTUNDE - Blog der Akademie

Auch im Bereich unseres neuen Blogs sind Sie herzlich eingeladen, das Geschehen an der Akademie aktiv mitzuverfolgen.

Wir freuen uns auf Beiträge, Kommentare und interessierte Fans!

Zu dem Blog gelangen Sie hier.

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2014/2015 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



Facebook

Videos und Audios

Vorschau:

Ökologie und Humanität im Anthropozän
18. - 20. September 2015

Der Mensch und seine Aktivitäten werden zunehmend zu einem bestimmenden Faktor in der geo-physikalisch-biologischen Entwicklung der Erde. Zugleich bleiben die Menschen unauflösbar Teil der äußeren Natur. Was bedeutet das Anthropozän für das Verhältnis von Humanität und Ökologie?

>

Der Islam in Deutschland und seine Akteure
21. - 22. September 2015

Interner Pluralismus, unterschiedliche Gruppierungen, neue Herausforderungen: Der Islam in Deutschland ist vielfältig. Was bedeutet dies für den interreligiösen Dialog und die Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen?
Expertenforum mit der Eugen-Biser-Stiftung

>

Individualisierung der Ernährung
23. - 24. September 2015

Nie waren Lebensmittel so frei wählbar wie heute, nie die Diskussionen um die "richtige Ernährung" so kontrovers. Vegan, frei-von oder einfach Mainstream: Ernährung zwischen Ideologie, Allergie und kulinarischem Lifestyle? Was bedeuten diese Trends für die Einzelnen und die Gesellschaft? Heidelberger Ernährungsforum

>


Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.