Freitag 27. Februar 2015

Aktuelles

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des

Kinder haben das Recht, in einer sicheren Umgebung ohne Diskriminierung zu leben. Sie haben das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung, Ausbildung und auf Mitsprache bei Entscheidungen, die ihr Wohlergehen betreffen. So definiert es die UN-Kinderrechtskonvention, die kürzlich ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte.

In seinem Gastbeitrag für den am 27. Februar 2015 erscheinenden Newsletter der Evangelischen Akademie Tutzing erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, wo die Defizite bei der Berücksichtigung von Kinderrechten hierzulande liegen.

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Daniela Laußer (Tutzing) nimmt zum 1. März 2015 ihre Tätigkeit als neue Geschäftsführerin des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing auf. Als gelernte Grafikerin und erfahren im Vereinsmanagement ist sie die Nachfolgerin von Eveline Kuthe, die nach mehr als achtjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Der 1949 gegründete Freundeskreis unterstützt die Arbeit der Evangelischen Akademie Tutzing, indem er an 21 Orten in Bayern eigene Kultur- und Bildungsveranstaltungen anbietet, ihr als Multiplikator dient und auch kirchenferne Kreise am christlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Diskurs der Akademie beteiligt. Die Freundeskreis-Mitglieder schmieden Ideen und planen Bildungsprogramme in rein ehrenamtlichem Einsatz. Auch die 1. Vorsitzende des Freundeskreises, Brigitte Grande M.A., koordiniert und leitet die Aktivitäten dieser rund 1.500 Mitglieder umfassenden Bildungseinrichtung ehrenamtlich. Sie sieht im Freundeskreis ein „Vorzeigebeispiel zivilgesellschaftlichen Engagements: Wir sorgen ehrenamtlich für Bildungsideen und haben gleichzeitig eine professionelle Struktur für die Umsetzung geschaffen.“ Für das umfangreiche operative Geschäft beschäftigt der Freundeskreis eine Geschäftsführerin, die ihr Büro im Schloss Tutzing hat.


Ministerpräsidentin Helen Zille und Akademiedirektor Udo Hahn / Foto: J. Ensink/archiv eat
Dr. Renier Koegelenberg, Director, EFSA Institute, Primas der anglikanischen Kirche im südlichen Afrika, der Kapstadter Erzbischof Dr. Thabo Makgoba, Ministerpräsidentin Helen Zille, Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bayerische Landesbischof, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Akademiedirektor Udo Hahn (v.l.n.r.) / eat archiv

Die „offene Gesellschaft“ ist nach den Worten von Helen Zille, Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape in der Republik Südafrika, das Leitbild ihrer politischen Arbeit. In einer Demokratie müsse die Regierung den Menschen dienen und nicht umgekehrt, sagte Zille anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem „Tutzinger Löwen“ durch die Evangelische Akademie Tutzing am 23. Februar in Stellenbosch bei Kapstadt.

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3D - Welt im Druck

(c) fotolia.com

Lebensmittel, Waffen, ganze Häuser per Knopfdruck? Nicht gekocht, produziert, gebaut – just printed. Das klingt einfach, praktisch, revolutionär! In der Berichterstattung über Entwicklungen auf diesem Gebiet überschlagen sich förmlich die Sensationsmeldungen. Doch was passiert da eigentlich? Eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing geht vom 20. bis 22. März 2015 folgenden Fragen nach: Was wird sich verändern? Wer wird unter den Veränderungen leiden? Wer wird davon profitieren? Welche Grenzen werden verletzt, verschoben oder neu gezogen? Worin liegt überhaupt das revolutionäre Potenzial der neuen Technologie? Mehr dazu finden Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier:

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Boden ist unsere Lebensgrundlage: Wir bewegen uns auf ihm und ernähren uns von ihm. Boden ist für uns eine Selbstverständlichkeit, immer verfügbar, allgegenwärtig. Vielleicht ist das der Grund, dass seine Gesundheit und Qualität oft vergessen wird. Die unbequeme Wahrheit ist: Der Boden leidet derzeit im Stillen. Jedes Jahr gehen 24 Milliarden Tonnen Boden durch Erosion und Degradation verloren. 24 % produktiver Landflächen sind bereits nicht mehr nutzbar, eine Milliarde Menschen leiden darunter. Um eine nachhaltige Entwicklung und Ernährungssicherheit für die Weltbevölkerung zu gewährleisten ist der Schutz des Bodens von zentraler Bedeutung.

Einen Bericht zur Tagung  Soils, Food Security and Sustainable Land Management, 11. – 13. Februar 2015, die in Kooperation mit Biovision – Foundation for Ecological Development (CH), Umweltbundesamt (D), Global Soil Forum – Institute for Advanced Sustainability Studies (D) und Millenium Institute (USA) in der Evangelischen Akademie Tutzing stattgefunden hat, finden sie Leitet Herunterladen der Datei einhier:


Helen Zille bei ihrem Vortrag 2011 in der Evangelischen Akademie Tutzing ( (c) Haist)

Die Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape in der Republik Südafrika, Helen Zille (Kapstadt), erhält den „Tutzinger Löwen“. Sie ist nach den Politikern Helmut Kohl, Hildegard Hamm-Brücher und Egon Bahr, dem Physiker Carl-Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), dem Intendanten des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, den früheren bayerischen Landesbischöfen Hermann von Loewenich (1931-2008) und Johannes Friedrich, sowie dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., und der früheren Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, die zehnte Persönlichkeit, die mit dieser Bronzeplastik geehrt wird.

Die Evangelische Akademie Tutzing würdigt nach den Worten ihres Direktors, Udo Hahn, mit dieser nicht dotierten Auszeichnung Helen Zilles „couragiertes Eintreten für politische Vielfalt, Gerechtigkeit und Versöhnung in Südafrika sowie ihren Beitrag zum Aufbau einer Zivilgesellschaft“. Der „Tutzinger Löwe“ stehe darüber hinaus für Toleranz und Weltoffenheit.

Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Konsultation der Evangelischen Akademie Tutzing mit dem Institute for Theological & Interdisciplinary Research der Ecumenical Foundation of Southern Africa (EFSA) in Stellenbosch bei Kapstadt am 23. Februar 2015 vorgenommen. Akademie und EFSA sind durch einen Partnerschaftsvertrag verbunden. An der Preisverleihung werden u.a. der bayerische Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm teilnehmen sowie der anglikanische Erzbischof von Kapstadt, Thabo Makgoba. Beide sprechen über die Bedeutung der Zivilgesellschaft.


Dr. Hans Rudolf Herren, Träger des Alternativen Nobelpreises

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr des Bodens“ ausgerufen. Nach Beschluss in der UN Generalversammlung bietet das International Year of Soils 2015 eine Plattform zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutung des Schutzes der Böden weltweit. Es geht um ein nachhaltiges Management zur Ernährungssicherung, die Sicherung der Ökosystemfunktionen und den Umgang mit den Anforderungen des Klimawandels für jetzige und künftige Generationen.

Mit dem Internationalen Jahr der Böden will die UN die Aufmerksamkeit aber auch auf die Gefährdungen der Böden richten wie Flächenversiegelung, Desertifikation, Versalzung und einhergehende Probleme sowie deren Lösungsansätze aufzeigen.

Vor diesem Hintergrund wird der renommierte Insektenforscher und Träger des Alternativen Nobelpreises, Dr. Hans Rudolf Herren,

am Mittwoch, den 11. Feb. 2015, um 19.30 Uhr in der Rotunde der Evangelischen Akademie Tutzing einen Vortrag zu dem Thema halten:

“Food Security, Sustainable Land Management and Agriculture – Transformative Steps to Achieve Sustainable Development Goals.”  

Der Eintritt ist frei.

Die Abendveranstaltung wird in Kooperation mit dem Münchner Forum Nachhaltigkeit durchgeführt.

Anmeldung über: Susanna Satzger, Tel.: 08158 / 251-126; Email: satzger@ev-akademie-tutzing.de


Deutschland und die USA – steht die seit dem 17. Jahrhundert bestehende Freundschaft der beiden Staaten jetzt auf dem Prüfstand, wo hierzulande die Snowden-Enthüllungen, die NSA- und handygate-Affäre um die Kanzlerin, die amerikanischen Menschenrechtsverletzungen im Irak und in Afghanistan, in aller Munde sind? Ergänzend sorgen die Verhandlungen zwischen der EU und den USA über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) für kontroversen Gesprächsstoff.

Zu den allgemeinen Beziehungen zwischen den beiden Staaten bemerkte der in Deutschland lebende US-Journalist Don Jordan (72) einmal, dass die USA und Deutschland zwar Freunde seien, sich aber nicht blind vertrauten.

Die von Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein geleitete Frühjahrstagung des Politischen Clubs zu dem Thema  

USA – fremder Freund?
6. bis 8. März 2015  


wird der Frage nachgehen, wie es um die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA bestellt ist. Worum geht es bei den Streitthemen? Und welche Lösungen sind in Sicht?

Wir freuen uns auf die Begegnung u.a. mit US-Generalkonsul William E. Moeller, Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser, Bundestagsvizepräsident Hans-Ulrich Klose, ZDF-Moderator Dr. Claus Kleber, Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, Friedrich Merz, MdB a.D., MdEP a.D., Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, NSA-Untersuchungsausschusvorsitzender Prof. Dr. Patrick Sensburg, Ministerpräsident a.D. Peer Steinbrück sowie  Karsten D. Voigt, MdB a.D. und vielen anderen.

Das vollständige Tagungsprogramm erhalten Sie unter folgendem Link: http://bit.ly/1zbbwtK

Anmeldungen über Frau Isabelle Holzmann: Tel.: 08158 / 251-121; FAX: 08158 / 251-110; E-Mail: holzmann@ev-akademie-tutzing.de

 


Ein Bild mit Seltenheitswert: Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker zupft liebevoll seinen Amtsvorgänger Alt-Bundespräsident Walter Scheel am Revers, um ihm gegenüber seine Auffassung von der Wichtigkeit einer Demokratiepolitik noch einmal zu unterstreichen…


Am Samstag, den 31. Januar 2015, verstarb im Alter von 94 Jahren Deutschlands Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Sein Engagement als protestantischer Christ - dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehörte von Weizsäcker von 1970 bis 1984 an - brachte er auch immer wieder in die Akademiearbeit ein.

So referierte er bereits auf der Sommertagung des Politischen Clubs im Jahre 1969 über „Die Bundesrepublik nach 20 Jahren“, damals in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages. In seinem Vortrag stellte von Weizsäcker fünf Thesen auf, die, wie er sagte, „die Richtung auf der Suche nach neuen politischen Zielen weisen können.“

Im Jahr 1978 zog von Weizsäcker zum 25-jährigen Bestehen des Politischen Clubs Bilanz darüber, was der Club in diesem Vierteljahrhundert erreicht hat und wo es Defizite gegeben habe. Mit ihm diskutierten der DGB-Vorsitzende Heinz Oskar Vetter, Handelstag-Präsident Otto Wolff von Amerongen, Liselotte Funcke, die Bürgermeister Dietrich Stobbe (Berlin) und Hans Koschnick (Bremen) sowie Bayerns Justizminister Karl Hillermeier.

Richard von Weizsäcker war von 1984 bis 1994 Staatsoberhaupt, und somit fielen in seine zehnjährige Amtszeit die friedliche Revolution in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung. In Tutzing erörterte er im Januar 1990 das Thema „Neue Antworten auf die deutsche Frage.“

In der Zeit vom 25. bis 27. Mai 2001 führte die Evangelische Akademie Tutzing zusammen mit der Theodor-Heuss-Stiftung die Tagung „Für Demokratie bürgen“ durch. Anlass für diese Kooperationsveranstaltung war der 80. Geburtstag von Hildegard Hamm-Brücher. Von nah und fern waren sie gekommen, um der Grande Dame der FDP zu gratulieren und mit ihr über die von ihr aufgeworfene These zu streiten, „woran unsere Verfassungswirklichkeit krankt und was wir dazu beitragen können, um offenkundige Fehlentwicklungen zu korrigieren.“ Mit von der Partie waren als Diskutanten auch die beiden Alt-Bundespräsidenten Walter Scheel und Richard von Weizsäcker.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Evangelische Akademie Tutzing werden seine mahnende Stimme vermissen.

Axel Schwanebeck



Lesen Sie mehr in der Chronik 2015.

 



Aktuelle Informationen zu unserer Arbeit im vergangenen Jahr entnehmen Sie bitte unserer Jahreschronik 2014.

ROTUNDE - Blog der Akademie

Auch im Bereich unseres neuen Blogs sind Sie herzlich eingeladen, das Geschehen an der Akademie aktiv mitzuverfolgen.

Wir freuen uns auf Beiträge, Kommentare und interessierte Fans!

Zu dem Blog gelangen Sie hier.

Bildergalerien:



Kammerkonzerte mit dem BR

In der kommenden Saison 2014/2015 werden im Musiksaal von Schloss Tutzing wieder die Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Kammermusik zu erleben sein. Die Konzerte finden jeweils sonntags um 18.00 Uhr statt.

Nähere Einzelheiten erfahren Sie hier



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Videos und Audios

Vorschau:

ZAUBERWORT RESILIENZ
27. Februar - 1. März 2015

Kraft in der Krise? Was stärkt, stützt in Zeiten der Veränderung? Resilienz gilt als Antwort in allen Bereichen: Persönlichkeit, Organisation, Politik, Umwelt. Ein bayerischer Forschungsverbund untersucht diese Prozesse und lädt zum Diskurs.
 
Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie unter:
http://resilienz.hypotheses.org/ bzw. www.forchange.de
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BIOPATENTE - SAATGUT ALS WARE UND ALS ÖFFENTLICHES GUT
2. - 3. März 2015

Ohne die Kultivierung von Saatgut wäre die Geschichte der Menschheit anders verlaufen? Wem nützen Biopatente? Sind sie ein Anreiz zu Investition und Fortschritt? Wie vertragen sie sich mit Biodiversität, Welternährung und gerechter Landwirtschaft? TTN
 
Informationen zur Rolle von Patenten im Saatgutbereich finden Sie unter
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USA - FREMDER FREUND? - Diese Tagung ist ausgebucht!-
6. - 8. März 2015

Der Politische Club ist ein Seismograph für gesamtgesellschaftliche Debatten. In Zeiten radikaler Umbrüche gibt er Impulse für weitsichtige politische Strategien.
Frühjahrstagung des Politischen Clubs



 

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Neben den Kammerkonzerten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks finden in der Evangelischen Akademie Tutzing auch Konzerte der Tutzinger Brahmstage sowie der Musikfreunde Tutzing e.V. statt.